Smartphone & Tablet werden die Matchwinner der FIFA WM 2014

Smartphone & Tablet werden die Matchwinner der FIFA WM 2014

Durch das südamerikanische Mega­event soll dieser Anteil nochmals signifikant zunehmen. Denn durch die späten Spielanpfiffe steht öffentliches Public Viewing nicht so sehr im Mittelpunkt wie bei den vergangenen Fußball-Großereignissen.

Es wird eher ­gesellige Runden in privatem Rahmen geben, wo eben der schnelle Tipp via Smartphone oder Laptop gefragt sein soll. Ziel des Unternehmens ist es, im Verlauf der WM insgesamt 700.000 Wetten zu verkaufen.

24-Stunden-Betrieb

Im hochmodernen War Room der tipp3-Buchmacher am Wiener Rennweg herrscht jetzt schon Hochbetrieb. Dutzende Fernseher, ­Monitore und Liveticker versorgen die Quotenexperten mit laufenden Infos. Im 24-Stunden-Betrieb werden jede eingehende Wette geprüft und die jeweiligen Quoten angepasst. Durchschnittlich zwölf bis 15 Euro sind der Einsatz auf die WM-Matches, dass ist um 15 Prozent mehr als während der normalen Fußballsaison. // Philip Newald ist sich der Herausforderung bewusst: „Die Weltmeisterschaft ist die ultimative Challenge für jeden Buchmacher. Ob die Bookies auch den Gewinnpokal stemmen können, zeigt sich erst am Schluss der Veranstaltung.“ Denn das Risiko für die Wettanbieter ist bei einer WM deutlich höher als sonst. Die Einsätze verteilen sich auf nur wenige Spiele, und auch die Favoriten sind klar. Siegt aber eine größere Anzahl von Außenseitern, kommt es zu hohen Auszahlungen. Immerhin ist mit keinen Spielmanipulationen und Wettbetrug zu rechnen, wenn auch diesbezüglich Alarmvorrichtungen vorgesehen sind.

Konzentration auf den Sport

tipp3 geht in Sachen Wettangebot einen relativ konservativen Weg und bietet keine Live-Wetten an. Sonst sind rund 80 Prozent aller möglichen Wetten im Angebot, allerdings kann nicht auf die nächste rote Karte oder das Wetter beim Finalspiel gesetzt werden. Newald: „Wir halten die sportlichen Aspekte im Vordergrund, der Rest ist uns nicht ernsthaft genug.“

Hinter Admiral, die auch stationäre Wettbüros haben, und dem virtuellen Anbieter bwin ist tipp3 die Nummer drei am österreichischen Markt. 75 Prozent des Wettvolumens kommen von den 3.500 Annahmestellen (Trafiken, Kioske), womit tipp3 das dichteste Vertriebsnetz hat.

Überraschend ist der Einfluss des Wetters auf das Wettgeschäft. Newald: „Bei uns ist es wie beim Bier. Ist es zu heiß, trinken die Leute lieber Mineralwasser und haben weniger Lust aufs Tippen in den Annahmestellen. Ein regnerischer Nachmittag vor dem Fernseher hingegen lässt das Onlinegeschäft erblühen.“

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