Schicke Mode von der Stange: KiK und H&M freuen sich über satte Umsatz-Zuwächse

Design zum Schnäppchenpreis: Madonna tat es, Matthew Williamson tat es und Roberto Cavalli auch. Sie alle designten für den Textilriesen H&M schicke Klamotten zu erschwinglichen Preisen. Kein Wunder, dass die Kette international auf dem Vormarsch ist: Noch heuer sollen weltweit 7.000 neue Jobs geschaffen und 225 Shops eröffnet werden. Auch in Österreich legt H&M zu: Der schwedische Konzern, hierzulande die Nummer eins, setzte in sechzig österreichischen Filialen zuletzt 252 Millionen Euro um, dank Wirtschaftsflaute sollen es heuer um sechs Prozent mehr sein. „Die Menschen brauchen immer Kleidung“, sagt Pressesprecherin Isabelle Kiener.

Diskonter KiK wächst
Rückenwind hat auch der deutsche Textildiskonter KiK. Die Österreich-Umsätze dürften mit Jahresende die 200-Millionen-Euro-Marke überspringen. Die Kette will nun weiter wachsen und das Filialnetz mittelfristig auf 280 Geschäfte erweitern. Wie es heißt, soll Firmenchef Wolfgang Seebacher kurz vor der Übernahme einiger Adler-Läden stehen (die Handelskette rutschte erst im Vorjahr in die Insolvenz).
Schlechter steht es um High-Class-Mode. Florian Jonak, Österreichs größter Luxus-Retailer, ortet ebenso wie Don-Gil-Chefin Judith Jordan „Kaufzurückhaltung und leichte Umsatzrückgänge“.

Von Carolina Burger, Silvia Jelincic und Silke Pixner

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