Russische Gazprom versucht deutsche RWE für Konkurrenzprojekt zu gewinnen

Die Spekulationen um eine mögliche Teilnahme des deutschen Nabucco-Partners RWE am russischen Konkurrenzprojekt South Stream wollen weder der deutsche Konzern noch die Projektgesellschaft Nabucco mit Sitz in Wien kommentieren. RWE bekenne sich jedoch zum Gaspipeline-Projekt Nabucco unter Federführung der OMV.

Nabucco passe gut zur Konzern-Strategie in Europa und in der kaspischen Region, erklärte RWE-Sprecher Michael Rosen. Nach Angaben des "Handelsblatt" hat Gazprom dem deutschen Konkurrenten RWE angeboten, sich an dem russischen Gaspipeline-Projekt zu beteiligen.

Aus Analysen gehe hervor, dass der Gasimportbedarf in den kommenden Jahren in Europa tendenziell steigen werde. Deshalb brauche man die Nabucco-Pipeline, die für mehr Vielfalt am europäischen Gasmarkt sorgen soll, so Rosen weiter.

Die geplante Gaspipeline Nabucco soll eine Länge von rund 3.300 Kilometern haben und Gas aus dem kaspischen Raum nach Mitteleuropa bringen. An dem Projekt sind neben der OMV und RWE auch die ungarische MOL, die türkische Botas, die Bulgarian Energy Holding sowie die rumänische Transgaz zu gleichen Teilen beteiligt. Der Baubeginn soll plangemäß 2011 starten, das erste Gas Ende 2014 transportiert werden.

APA/Red

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