Rückzug aus Anlagengeschäft: Bank Austria gibt Eigenhandel mit Finanzprodukten auf

Schlechte Nachrichten für die Bank Austria (BA): Die italienische Muttergesellschaft UniCredit hat laut FORMAT-Informationen vor kurzem beschlossen, den Eigenhandel mit ­Finanzprodukten aufzugeben. Das bestätigt ein für den Bereich Markets- und Investment-Banking zuständiger HypoVereinsbank-Sprecher auf Anfrage.

Im ersten Halbjahr Schluss
Betroffen sind auch die am Wiener Julius-Tandler-Platz beschäftigten Wertpapierhändler. Denn der dort konzentrierte eigene Handel mit Aktien, Anleihen oder Optionsscheinen soll noch im ers­ten Halbjahr 2009 Geschichte sein. In der HVB wird ein Mitarbeiterabbau in Österreich nicht ausgeschlossen. Kolportiert werden zwischen 50 und 80 Jobcuts in Österreich. Die Bank reagiert damit auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zuletzt sorgte auch die Deutsche Bank für Aufregung: Der größte Aktienhändler an der Wiener Börse fuhr die Wiener Niederlassung auf ein Mindestmaß zurück. Hauptleidtragender war auch hier der Bereich Aktienhandel.

Von Silvia Jelincic

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