Red Bull: Zoff in China

Diese Woche haben einige Supermarktketten, darunter auch Carrefour, sämtliche Red-Bull-Produkte landesweit aus ihren Regalen verbannt.

Grund sind Vorwürfe der zuständigen Nahrungsmittelaufsichtsbehörde: In den Drinks seien illegale Stoffe enthalten, die auch in der Psychiatrie Verwendung finden würden. Diese Stoffe seien nicht gemeldet worden und auch nicht zugelassen. Red Bull dementierte umgehend und stellte einen entsprechenden Zulassungsbescheid auf die chinesische Unternehmenswebsite.

Die Behörde selbst wollte sich noch nicht zu dem Fall äußern, sie will das Ergebnis getesteter Stichproben abwarten. Ein offizieller Verkaufsstopp wurde aber nicht verhängt. Seit dem Auffliegen des Milchpulver-Skandals in China im Jahr 2008, als sechs Babys zu Tode kamen, reagiert man im Land besonders sensibel auf derartige Fälle. Erst letzte Woche hat der chinesische Vize-Premier Li Keqiang nach härteren Strafen für die Verletzung von Nahrungsmittelgesetzen gerufen.

Angelika Kramer

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