Peter Hochegger vor neuer Einvernahme in der Telekom-Affäre

Die Ermittlungen rund um Auftragsvergaben der Telekom Austria an den Lobbyisten Peter Hochegger sind kurz vor dem Abschluss. Im September soll der PR-Manager ein letztes Mal einvernommen werden.

Brisant ist, dass bei gleich 16 Aufträgen der Telekom an Hochegger weder Zahlungsbelege noch Angaben über die genauen Leistungen Hocheggers existieren. Die Ermittler interessieren sich vor allem für einen unter Ex-Telekom-Vorstand Rudi Fischer im Jahr 2004 vergebenen Auftrag: Auf Anraten Hocheggers hätte die Telekom auf Zypern einen Fonds gründen sollen, um steuerschonend den Festnetzanbieter E-Tel zu erwerben. Der Deal hätte den Preisverfall im Festnetz stoppen und der Telekom in der Folge 150 Millionen Euro bringen sollen. Doch der Plan scheiterte. E-Tel ging später – allerdings nicht über Zypern – trotzdem an die Telekom Austria. In Summe flossen über Jahre 35 Millionen Euro vom Telekom-Konzern an Hochegger und dessen Agentur.

- JEL

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