Peek & Cloppenburg: Marken-Angriff auf Wien

Mehr als 80 Fenster, knapp 12.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und gut 500 internationale Marken: Mit dem Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg (P&C), das kommenden Donnerstag seine Pforten öffnet, bekommt Wien einen neuen Modepalast.

Das freut Bürger und Touristen, nicht aber die Händler der Innenstadt, denen durch die Ankunft der Deutschen Umsatzeinbußen drohen. Betroffen sind neben dem Kaufhaus Steffl auch kleinere Händler, darunter etablierte Geschäfte wie Philipp Maly in der Seilergasse, Marc O’Polo im Trattnerhof oder Grandits in der Rotenturmstraße.

Auf Anfrage geben sich die meisten gelassen. Zumindest vorerst. Rakesh Sardana, der mehrere Shops in der City betreibt, meint sogar, P&C würde allen mehr Geschäft bringen. Auch Neon-Geschäftsführer Stefan Krizmanich spricht von einer Win-win-Situation: „Wir machen uns keine Sorgen, weil individuelle Beratung wichtig bleiben wird. Außerdem: Unsere Mode findet sich nicht bei siebzig Prozent der Menschen wieder.“ Demnach würden bei Neon nur Herrenmarken abseits des „Textilketten-Mainstreams“ angeboten.

Dennoch: Peek & Cloppenburg wird hohe Maßstäbe setzen und den Mitbewerb unter Druck setzen. Für einige bedeutet das jetzt schon: warm anziehen!

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