OeBS-Geschäftsführer bei Staatsanwaltschaft angezeigt

In der Nationalbank herrscht offenbar ein lockerer Umgang mit Geld. Nachdem im Vorjahr Kurt Meyer als Chef der OeNB-Tochter Münze Österreich aus gesundheitlichen Gründen und wegen fragwürdigem Umgang mit Unternehmensgeld gehen musste, hat die Revision nun bei der Münze-Tochter Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS) Korruption aufgedeckt.

Rund 14 Millionen Euro mutmaßliches Schmiergeld sollen laut „Standard“ in Richtung Syrien geflossen sein, um Aufträge zu sichern. Außerdem sollen die mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft angezeigten OeBS-Geschäftsführer Johannes Miller und Michael Wolf – für beide gilt die Unschuldsvermutung – besonders locker mit der Firmenkreditkarte umgegangen sein: Die Revision stellte laut „Standard“ fest, dass die „unorthodoxen Spesenabrechnungen“ etwa auch Viagra-Präparate umfassen und sich auf bis zu 600.000 Euro summieren.

Interimistisch leiten die Nationalbanker Stefan Augustin und Gerhard Hohäuser die OeBS-Geschäfte. Als neue OeBS-Generalsekretärin soll die Noch-OeNB-Zentralbetriebsratschefin in der Druckerei aufräumen.

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