ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold über den Einfluss des Automobilclubs

FORMAT: Der ÖAMTC hat mit Mitgliedsbeiträgen und Erträgen aus seinen Betrieben mehr als 200 Millionen Euro Einnahmen pro Jahr. Was geschieht mit diesem Geld?

Schmerold: Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der keine Gewinnausschüttungen macht. Überschüsse werden investiert. Wir modernisieren pro Jahr durchschnittlich zehn unserer 112 Stützpunkte. Der Großteil der statutarisch geregelten Mittelverwendung fließt natürlich in die Personalkosten. Wenn es Überschüsse gibt, werden diese für Vereinszwecke in Form von Rücklagen – zum Beispiel für zukünftige Investitionen – ausgewiesen.

FORMAT: Ist in Zeiten von Stauwahnsinn, Klimawandel und Feinstaubbelastung ein so großer Einfluss eines Autofahrerclubs wie des ÖAMTC noch angebracht?

Schmerold: Wir erkennen, dass sich die Mobilität der Menschen verändert, speziell in den Städten. Wir setzen uns für eine stärkere Vernetzung mit dem öffentlichen Verkehr ein. Wir beobachten mit Sorge, dass sich das Streckenangebot der ÖBB verringert. Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ist ja trotzdem da, und Menschen werden dazu gezwungen, mit dem Auto zu fahren. Wir wehren uns aber gegen eine Polarisierung. Jeder ist ja im Grunde alles: Autofahrer, Fußgeher, Radfahrer und Öffi-Benutzer.

Industrie 4.0 und das flexiblere Arbeiten: Die Vorzüge der Automatisierung kommen mit verbesserter Kommunikation zwischen Maschinen noch besser zum Einsatz.
 

Wegbereiter einer neuen Industrie

Mit dem Schlagwort Industrie 4.0 werden revolutionäre Änderungen der …

Boom oder Crash? Unternehmen brechen durch die Kämpfe in der Ukraine und im Nahen Osten Exportmärkte weg. In Österreich macht sich die Sorge vor einer neuen Krise breit.
 

Comeback der Krise?

Auffällig viele Topunternehmen schreiben Verluste, eine Besserung der …

Innovationskraft: Forschung und Entwicklung sind die Grundlage des Erfolgs der heimischen Industriebetriebe.
 

Innovation - der wichtigste Rohstoff

Im Wettkampf der Regionen muss Österreich noch stärker auf …

50 Millionen Euro Umsatz macht die von Ronnie Seunig gegründete Excalibur City pro Jahr und schafft 500 Jobs. Roger Seunig tritt in die Fußstapfen seines Vaters und setzt dessen pittoreske Visionen fort.
 

Roger Seunig - der Ritter von Kleinhaugsdorf

Roger Seunig übernimmt von seinem Vater das Billig-Paradies Excalibur …