Nationalbank/OeBS: Neue Provisionen in der Gelddrucker-Affäre

Die Affäre rund um die Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS) weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft untersucht nun auch die OeBS-Schwestergesellschaft Münze Österreich, weil die OeBS-Ermittlungen Hinweise lieferten, dass auch für Lieferungen von Gold- und Silbermünzen illegale Provisionen geflossen sind.

Konkret sollen laut FORMAT exklusiv vorliegenden Informationen zwischen 2005 und 2011 für OeBS-Aufträge und Münzlieferungen nach Aserbaidschan, Libanon und Syrien insgesamt rund 21,5 Millionen Euro Schmiergeld geflossen sein. Die Geldsumme wurde über Briefkastenfirmen verteilt und liegt deutlich über den bisher kolportierten Provisionszahlungen von 15 bis 17 Millionen Euro.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – sie ist 100 Prozent Eigentümerin von OeBS und Münze Österreich – will die Provisionen mit Verweis auf das laufende Strafverfahren nicht kommentieren.

Mehr zu dem Thema lesen Sie im neuen FORMAT Nr. 48/11

- Ashwien Sankholkar

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