Meischis „Onlein“-Business

Die Internetplattform "Sankt Onlein" soll eine Art Austro-Facebook werden. Eigentümer des Social-Media-Netzwerks ist Werbeprofi Heinrich Schuster (früher Außenwerbung und Epamedia). Das Konzept stammt allerdings ursprünglich von Walter Meischberger.

Der wollte 2008 die Idee dem ORF unter dem Namen D.ORF schmackhaft machen und stand deshalb sogar mit TV-Boss Alexander Wrabetz in Kontakt. Die Umsetzung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen scheiterte aber, und Meischberger präsentierte seine Vorschläge daraufhin Heinrich Schuster. Der beschäftigte „Meischi“ dann gleich als Berater für Sankt Onlein – allerdings nur kurz, wie Schuster gegenüber FORMAT erklärt: „Ich habe die Ezzes von Herrn Meischberger nicht allzu lange gebraucht.“ Laut Schuster hat sich das Verhältnis zum früheren Haider-Buberl sehr ab gekühlt. Über die Höhe von Meischis Beraterhonorar wollte Schuster keine detaillierten Auskünfte geben.

Allerdings kaufte er Meischberger dessen Büro auf der Tuchlauben ab und nutzt es als Firmensitz für Sankt Onlein. Auch Geschäftsführer Georg Kandutsch ist ein alter Meischberger-Amigo und werkte schon in der Agentur ZehnVierzig. Meischberger war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Sankt Onlein will bis Ende 2012 rund 100.000 Nutzer anziehen. Geboten werden neben Facebook-ähnlichen Elementen auch redaktioneller Inhalt und Diskussionsplattformen zu aktuellen Themen. Hauptvorteil gegenüber Facebook: Es gilt das österreichische Datenschutzrecht, und mit einem „Pfiat di“-Button kann man sich unter Löschung sämtlicher Inhalte aus der Plattform verabschieden. Ob Meischberger selbst auf der Plattform aktiv ist, bleibt offen. Auf Facebook ist er jedenfalls registriert.

– HOR

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