Meinl-Ankläger unter Beschuss

Der Wirtschaftsprüfer Fritz Kleiner greift Meinl-Staatsanwalt Markus Fussenegger frontal an.

Die Meinl Bank hat zu Wochenbeginn einen neuen Fortführungsantrag gegen Staatsanwalt Markus Fussenegger bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch. Fussenegger werde durch Tagebuchaufzeichnungen des Gerichtssachverständigen Fritz Kleiner belastet.

Zur Erinnerung: Kleiner, der sein Mandat als Meinl-Gerichtsgutachter im Herbst 2011 zurücklegte, unterstellt Staatsanwalt Fussenegger, seine Sachverständigenarbeit ungehörig beeinflusst zu haben.

18 Seiten Tagebuch

Sein Tagebuch beginnt am 8. Mai 2011, wurde vier Monate lang geführt und umfasst 18 Seiten. „In den 35 Jahren meiner Tätigkeit als Gutachter habe ich so etwas noch nie erlebt“, schreibt Kleiner und zitiert Fussenegger mit den Worten: „Ich habe keine Lust, dass ich für Sie die nächsten zwei Jahre Kostenvorschüsse unterschreibe und am Ende dieser Zeit eine Blackbox als Gutachten erhalte.“

Staatsanwaltschaft Wien verteidigt Fussenegger

„Wenn Kleiner meint, dass ein strafrechtliches oder disziplinäres Fehlverhalten vorliegt, dann soll er Anzeige erstatten“, sagt Presse­sprecherin Michaela Schnell. Das hat die Meinl Bank mit ihrer Eingabe nun übernommen.

-Ashwien Sankholkar

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