Lauda: Kein Glück mit der Kappe

Irgendwie sind Niki Laudas Kapperlsponsoren vom Pech verfolgt. Zuerst musste 2003 der italienische Milchkonzern Parmalat Insolvenz anmelden, vor vier Jahren geriet dann der Schweizer Industriekonzern Oerlikon in Troubles, und nun steht auch der aktuelle Sponsor, die Money Service Group (MSG), mit dem Rücken zur Wand.

Lauda hat den Vertrag mit der MSG von sich aus beendet. "Die Turbulenzen der letzten Tage haben mich veranlasst zu kündigen. Ich bin jetzt froh, dass ich wieder ein rotes Kapperl aufsetze".

Nachdem in Liechtenstein Ermittlungen gegen MSG-Gründer Michael Seidl wegen Betrugsverdachts und anderer Delikte eingeleitet worden waren, rückte bereits die Staatsanwaltschaft mit Polizei und Finanzmarktaufsicht am Firmensitz in Schaan zu einer Hausdurchsuchung an.

Der Schaden soll dem Blatt zufolge einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen, es gilt die Unschuldsvermutung. Seidl hatte sich kürzlich überraschend aus dem Unternehmen zurückgezogen, offiziell war von gesundheitlichen Gründen die Rede.

- Red./APA

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