Kripo ermittelt wegen Flughafen-Schmutzkampagne

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg weitet ihre Ermittlungen zum Flughafen Wien aus. Im Zentrum der Investigationen steht eine vom Flughafen-Vorstand im Jahr 2004 beim PR-Berater Peter Hochegger beauftragte Schmutzkübelkampagne unter dem Titel „Masterplan zur nachhaltigen Absicherung des Wirtschaftsstandorts Flughafen Wien“.

„Das Landeskriminalamt wurde von uns mit Ermittlungen zum ‚Masterplan’ beauftragt“, bestätigt Karl Schober, Leiter der Staatsanwaltschaft Korneuburg, gegenüber FORMAT. Die Anklagebehörde reagiert damit auf eine Strafanzeige der VP Niederösterreich.

Konkret hat der PR-Berater Hochegger eine Schmutzkübelkampagne organisiert, die den VP-nahen Flughafen-Händler Rakesh Sardana diskreditieren und eine Verlängerung der Vorstandsverträge von Herbert Kaufmann und Gerhard Schmid erreichen sollte. Bezahlt wurde der Auftrag der SP-nahen Vorstände mit Flughafen-Geld. In Summe kassierte Hochegger zwischen 2004 und 2010 rund 1,2 Millionen Euro.

- Ashwien Sankholkar

Industrie 4.0 und das flexiblere Arbeiten: Die Vorzüge der Automatisierung kommen mit verbesserter Kommunikation zwischen Maschinen noch besser zum Einsatz.
 

Business

Wegbereiter einer neuen Industrie

Boom oder Crash? Unternehmen brechen durch die Kämpfe in der Ukraine und im Nahen Osten Exportmärkte weg. In Österreich macht sich die Sorge vor einer neuen Krise breit.
 

Business

Comeback der Krise?

Innovationskraft: Forschung und Entwicklung sind die Grundlage des Erfolgs der heimischen Industriebetriebe.
 

Business

Innovation - der wichtigste Rohstoff