KHG-Privatisierungen: Telekom Austria

● Wann? 2000

● Was wurde verkauft? 22,4 Prozent der Aktien der Telekom Austria wurden durch Börsengang im November 2000 abgegeben, in der Folge reduzierte sich der ÖIAG-Anteil weiter und liegt nun bei 25,2 Prozent.

● Wer war Verkäufer? ÖIAG

● Erlös? 2,45 Milliarden Euro (insgesamt)

● Wer war Käufer? Börse

● Kritik damals: Der Verkaufspreis spiegle nicht den Wert wider, der Standort Österreich sei gefährdet.

● Wo die Justiz ansetzt / ansetzen könnte: Meischberger und Hochegger kassierten angeblich 6,5 Millionen Euro „Beratungshonorar“ von der Telekom Austria. Geld soll auch zwischen 2004 und 2007 an Meischbergers Agentur Valora, an der auch Grasser kurze Zeit beteiligt war, beziehungsweise an Meischbergers Werbeagentur Zehn-Vierzig geflossen sein. Zudem gibt es den Verdacht der illegalen Parteienfinanzierung, nachdem ein SPÖ-Politiker, ein „schwarzer“ Telekom-Gewerkschafter und eine FPÖ-Zeitung von Meischberger und Hochegger Honorare überwiesen bekamen. Alle Betroffenen weisen diesen Vorwurf zurück. Im Jahr 2005 war auch die Meinl Bank, mit der Grasser nach seinem Ausscheiden aus der Politik ins Geschäft kam, mit einem Konsortium als Käufer eines Telekom-Aktienpakets im Gespräch. Zu dem Deal kam es aber nicht.

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