KHG-Privatisierungen: Austria Tabak

● Wann? 2001

● Was wurde verkauft? 41,1 Prozent der Austria Tabak AG

● Wer war Verkäufer? ÖIAG

● Erlös? 769,2 Millionen Euro

● Wer war Käufer? Gallaher Group

● Kritik damals: Verkauf viel zu billig, Zigarettenfabriken in Österreich könnten geschlossen werden. Nicht verstanden wurde, warum die Privatisierung so rasch erfolgte, außerdem schrumpfte die Bieterliste während des Deals stark.

● Wo die Justiz ansetzen könnte: Investmentbank war Credit Suisse First Boston. Zu dieser Bank in New York hatte der Grasser-Bekannte Karlheinz Muhr ein enges Verhältnis. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik zeigte Credit Suisse First Boston angeblich großes Interesse an Grasser, ein Jobwechsel nach New York stand im Raum. Der Rechnungshof kritisierte, dass die Beauftragung der Investmentbank im Dezember 2000 durch die ÖIAG mündlich erfolgte, erst im Februar 2001 wurde der Auftrag schriftlich festgehalten. Zudem verrechnete Credit Suisse letztlich ein höheres Honorar als die zweitgereihte Bank: 8,16 Millionen Euro sowie 220.000 Euro an Spesen. Allerdings könnte die Aufarbeitung schwierig werden, denn die ÖIAG hat im Zuge einer Übersiedlung einige Unterlagen „aus Platzgründen entsorgt“, wie man in einem Rechnungshofbericht aus dem Jahr 2007 nachlesen kann.

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