Kein Glück mit dem Glückspiel: Wiener Unternehmen Starbet steht vor Schließung

Das Wiener Glücksspielunternehmen Starbet steht vor der Liquidierung. Grund ist die unklare Rechtslage.

Die Ziele waren hoch, die Chancen, sie zu verwirklichen, ob der unklaren Gesetzes­lage schlecht: 2005 gründete der Wiener Investor Michael Tojner (GEP) mit Partnern an Bord den Glücksspielanbieter Starbet. Das Unternehmen sollte vor allem am deutschen Markt Gewinne einfahren, großteils mit Wettlokalen, aber auch mit Online-Wetten.

Immer schärfere Gesetze
Laut FORMAT-Recherchen macht Starbet jetzt aber dicht. „Wir liquidieren die Firma“, bestätigt Tojner (im Bild) . Grund dafür sei das rechtliche Umfeld, so Tojner, dessen Firma rund 30 Prozent an Starbet hält (RTL ­interactive ist mit 19,90 Prozent beteiligt, den Rest halten private Investoren). Mehr als 30 Millionen Euro wurden in die Firma gesteckt, in Deutschland gab es über 60 Wettlokale, von denen nur wenige übrig sind. Die Probleme von Starbet waren eine einzig im Osten Deutschlands gültige Lizenz und immer schärfere Gesetze.

Von Silvia Jelincic

Industrie 4.0 und das flexiblere Arbeiten: Die Vorzüge der Automatisierung kommen mit verbesserter Kommunikation zwischen Maschinen noch besser zum Einsatz.
 

Business

Wegbereiter einer neuen Industrie

Boom oder Crash? Unternehmen brechen durch die Kämpfe in der Ukraine und im Nahen Osten Exportmärkte weg. In Österreich macht sich die Sorge vor einer neuen Krise breit.
 

Business

Comeback der Krise?

Innovationskraft: Forschung und Entwicklung sind die Grundlage des Erfolgs der heimischen Industriebetriebe.
 

Business

Innovation - der wichtigste Rohstoff