Kartellfälle: Aufgedeckte Absprachen

Kartellfälle: Aufgedeckte Absprachen

Hinweise bei Bier und Kaffee führten zu den Hausdurchsuchungen bei den Handelsketten. Auch ein Milchkartell flog auf.

Bier

Über zehn Jahre lang haben heimische Brauereien nach einem Gemeinschaftsbeschluss die Großhandelsketten Pfeiffer, AGM und Metro nicht mit Fassbier beliefert. Wenn doch, soll der Literpreis um 70 Prozent über jenem für Flaschenbier gelegen sein. Anfang 2012 verurteilte das Kartellgericht die Brau Union, Ottakringer und Stiegl zu einer Strafe von 1,11 Millionen Euro.

Kaffee

Im Kaffeesegment werden Preisabsprachen vermutet, die Ermittlungen laufen allerdings noch. Kaffee gilt als Lockprodukt, das vom Handel häufi g über zeitlich beschränkte Rabatte auf sämtliche Kaffeemarken beworben wird. Im Zuge dieser Aktionen soll es zu Preisabsprachen zwischen Produzenten, aber auch dem Handel gekommen sein.

Milchprodukte

Jahrelang soll es über Berglandmilch, mit 40 Prozent Marktanteil die größte heimische Molkerei, zu Preisabsprachen zwischen den Handelspartnern gekommen sein. Das Kartellgericht verurteilte das Unternehmen zu einer Strafe von 1,125 Millionen Euro. Untersuchungen gab es auch bei Kärntnermilch und Vorarlberg Milch. Zu Verfahren ist es in diesen Fällen allerdings nicht gekommen.

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