Kapitalmarktbeauftragter Richard Schenz steht vor der Ablöse, die Position wird aufgelöst

Als Verfechter sauberer Corporate Governance machte er sich viele Feinde. Sein Engagement dürfte Richard Schenz nun zum Verhängnis werden. Der Kapitalmarktbe­auftragte der Bundesregierung steht auf der Abschussliste der neuen Regierung. „Ich habe den Job sieben Jahren ehrenamtlich gemacht und bin kein Sesselkleber“, sagt Schenz. Die Position ­Kapitalmarktbeauftragter abzuschaffen wäre ein großer Fehler. Gerade in Zeiten der Finanzkrise, wo die Verunsicherung in der Bevölkerung zunimmt, sei dieser Schritt unvernünftig.

Keine offizielle Info
Offiziell wurde Ex-OMV-Boss Schenz weder von SP-Vorsitzendem Werner Faymann noch von VP-Chef Josef Pröll über deren Einigung informiert. Schenz: „Das würde erklären, warum zwei Zauberlehrlinge im Finanzministerium sich meine Büroräumlichkeiten angeschaut haben.“
Gemeint sind Hans-Georg Kramer und Ralf Böckle. Beide waren im Ministerbüro von Wilhelm Molterer tätig. Kramer, bisher für Budgetfragen zuständig, wurde kürzlich zum General­sekretär befördert. Ministeriumssprecher Harald Waiglein: „Kein Kommentar.“

Von Ashwien Sankholkar

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