Italien wird von Mega-Wettskandal erschüttert

Italien wird von Mega-Wettskandal erschüttert

Sonntagabend ist es so weit. Ausgerechnet gegen Spanien, den amtierenden Europa- und Weltmeister, müssen die Azzurri erstmals auflaufen. Dabei hatte die italienische Fußballnationalmannschaft in den letzten Wochen auch an einer anderen Front ordentlich zu kämpfen.

Eine Razzia im EM-Trainingslager wegen Wettbetrugs mit anschließender Ausmusterung von Verteidiger Domenico Criscito war nur einer der Höhepunkte in den Ermittlungen rund um den italienischen Wettskandal. Insgesamt hat die Staatsanwaltschaft bislang 19 Verdächtige festgenommen, darunter 13 Profispieler, und 30 Hausdurchsuchungen durchgeführt. Auch Teamgoalie Gianluigi Buffon wurde zum Verhör geladen.

Zeitweise wurde sogar laut über einen EM-Verzicht der Squadra Azzurra nachgedacht. Italiens Ministerpräsident Mario Monti ging noch einen Schritt weiter. "Würde es den Italienern nicht guttun, wenn wir dieses Spiel für zwei bis drei Jahre komplett stoppen?“, stellte er zur Diskussion.

Jedenfalls hätte man sich dann die blamable 0:3-Niederlage im Vorbereitungsspiel gegen Russland letzte Woche erspart. Dass die italienische Nationalelf mit derartigen Skandalen umgehen kann, hat sie jedenfalls 2006 bewiesen: Nach Wettbetrugsvorwürfen holten sich die Azzurri den Weltmeistertitel.

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