Hypo Alpe Adria
im Aufwind

Die 2009 notverstaatlichte und schwer angeschlagene Hypo Alpe-Adria-Bank sieht Licht am Ende des Tunnels. Zum ersten Mal seit Jahren legt das Kreditinstitut mit dem Halbjahresergebnis 2011 wieder ein positives Konzernergebnis vor.

Hypo-Chef Gottwald Kranebitter: „Wir kommen unserem Ziel, den in der Vergangenheit für den Steuerzahler entstandenen Schaden zu minimieren, einem wichtigen Schritt näher. Erstmals seit 2007 weist die Bank einen Gewinn aus. Das ist ein sichtbares Lebenszeichen der Hypo Alpe Adria und belegt, dass die Bank gesetzte Meilensteine erreichen kann.“

Die konkreten Ergebniszahlen: Operativ gab es in den ersten sechs Monaten einen Gewinn von 90,8 Millionen Euro – nach einem Verlust von 454,2 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Der Konzerngewinn nach Steuern und Minderheiten belief sich auf 71,6 Millionen Euro, nach einem Verlust von 498,9 Millionen. Im ersten Halbjahr hat die Bank die Bundes- bzw. Landeshaftungen um 1,4 Milliarden Euro auf 19,7 Milliarden Euro reduziert und damit den Rückzahlungsplan übererfüllt. Bemerkenswert: Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 8.455 gegenüber 8.220 Ende 2010.

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