Hochegger-Gruppe wird liquidiert

Sie war eine der größten Kommunikationsagenturen des Landes, zum Kundenstock der Hochegger Group zählten staatsnahe Betriebe ebenso wie heimische Traditionsmarken. Doch der Fall von Firmenchef Peter Hochegger – er stolperte über die Buwog-Affäre – führt nun dazu, dass die Gruppe komplett von der Bildfläche verschwindet.

Die von den Brüdern Paul und Peter Hochegger 1988 gegründete Holding wird aufgelöst, bestätigt der heutige Eigentümer Laszlo Jakabffy: „In wenigen Wochen wird die Firma liquidiert.“ Grund dafür sei die nicht enden wollende Berichterstattung rund um die Buwog-Causa: „Wir wurden ständig gefragt, was wir damit zu tun haben. Wir haben aber nichts damit zu tun. Deshalb gibt es jetzt einen klaren Bruch mit der Vergangenheit.“

Ende 2009 hat der 36-jährige Jakabffy die Hochegger Holding übernommen, bestehend aus der Crossmedia-Agentur Martrix und dem klassischen PR-Geschäft. Hochegger Financials, heute die Metrum Communications, ging an Mick Stempel. Gerüchte, wonach das Unternehmen vor der Pleite stehe, bestreitet Jakabffy: „Wir sind positiv und haben Kunden.“ Er will die Struktur nun neu aufstellen: Jakabffy wechselt zum Österreich-Ableger der französischen Euro RSCG, einer der größten Kommunikationsagenturen Europas. Dort wird er Geschäftsführer für die Bereiche PR und Digital – und will die verbliebenen Hochegger-Kunden dorthin mitbringen.

– JEL

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