Hintergrund-Wissen: Die Geschichte des Plastikklötzchen-Unternehmens Lego

Der Spielzeugkonzern ist seit seiner Gründung vor 50 Jahren noch immer in Familienbesitz.

Die Lego-Gruppe mit Sitz in Billund, Dänemark, ist – gemessen am Umsatz – der fünftgrößte Spielzeughersteller weltweit. 2001 kämpfte das Unternehmen ums Überleben. Die Hauptgründe waren eine zu breite Produktpalette, Konkurrenz durch Videospiele und ein schlechtes Innovationsmanagement. Der Retter von Lego, Jørgen Vig Knuds­torp, kam 2001 an Bord und löste 2004 als erstes Nichtfamilienmitglied den heutigen stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Kjeld Kirk Kristiansen als Hauptgeschäftsführer ab. Das Lego-Sortiment umfasst neben den Legosteinen 25 weitere Produktlinien, die in 130 Ländern verkauft werden. 2007 erzielte Lego 1,076 Mrd. Euro Umsatz und einen Gewinn von 190 Mio. Euro. 5.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für Lego. Der Name der 1932 vom dänischen Tischlermeister Ole Kirk Kristiansen (noch heute ist Lego im Besitz von dessen Familie) gegründeten Firma setzt sich aus den beiden dänischen Wörtern „leg“ und „godt“ zusammen, was so viel wie „spiel gut“ bedeutet.

Von Gabriela Schnabel und Carolina Burger

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