Helmut Elsner: "Flöttl war der Bernie Madoff der Bawag"

FORMAT bringt in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe das erste Interview des früheren Bawag-Chefs Helmut Elsner seit seiner krankheitsbedingten Entlassung aus dem Gefängnis.

Elsner zweifelt darin die Rechtmäßigkeit des 1,1 Milliarden Dollar teuren Vergleichs seiner Ex-Bank mit den Gläubigern des US-Investmenthauses Refco an.

Zudem legt Elsner Unterlagen vor, die die Handlungsweise der Bawag-Verhandler beschreiben. Wörtlich ist darin von "Hillbillies from Austria", also "Hinterwäldlern aus Österreich" die Rede, durch deren unkluge Vorgangsweise die Klagen bzw. der teure Vergleich erst möglich wurde.

Elsner greift auch Bawag-Spekulant Wolfgang Flöttl an: "Flöttl war der Bernie Madoff der Bawag. Ich konnte nachweisen, dass er zumindest eine Milliarde Dollar nicht verspekuliert, sondern veruntreut hat." Der frühere Bawag-Chef Elsner attackiert auch seinen Nachnachfolger und jetzigen Nationalbank-Chef Ewald Nowotny: "Nowotny und der ÖGB haben die Bawag binnen weniger Monate kaputt gemacht und ihre Unternehmen um nahezu eine Milliarde Dollar geschädigt." Elsner skizziert in FORMAT ein Szenario, dass unwahre Behauptungen im Refco-Vergleich den gesamten Verkaufsprozess der Bawag an Cerberus im Nachhinein gefährden könnte und zu Strafverfahren in den USA führen könnten."

Das Interview führte Florian Horcicka

Das komplette Interview lesen Sie im FORMAT 10/2012

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