Hausdurchsuchungen in der Bank Austria: Kriminalpolizei durchsucht vier Standorte

An vier Standorten der Bank Austria (Oberwart, St. Pölten, Wien und der Bank Austria-Zentrale) finden seit dem Vormittag umfangreiche Hausdurchsuchungen statt.

Im Fokus der Ermittlungen stehen die Devisenoptionsgeschäfte des Instituts, die auch schon wiederholt Gegenstand von Zivilverfahren waren. Der offizielle Vorwurf: Verdacht auf schweren gewerbsmäßigen Betrug. Zwei Mitarbeiter im Treasury der Bank Austria seien von diesen Vorwürfen besonders betroffen. Bank Austria-Sprecher Martin Halama bestätigt gegenüber FORMAT: „Es stimmt, die Hausdurchsuchungen sind im Gange und wir kooperieren mit den Behörden.“ Allerdings wirft er auch die Frage der Verhältnismäßigkeit der Mittel auf: „Wir hätten auch ohne Hausdurchsuchung kooperiert. Deshalb prüfen wir Rechtsmittel gegen die Erhebung.“ Dass von der Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren eingeleitet worden sei, sei in der Bank nicht bekannt gewesen.

Von Angelika Kramer

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