Geldmaschine FC Bayern

Der Münchner Großklub ist ein Unikat unter den europäischen Fußball vereinen: Er macht Gewinne und ist schuldenfrei.

Der Gewinn der Champions League ist die sportliche und finanzielle Krone im europäischen Klubfußball. In Sachen Geschäft steht der Sieger bereits fest: Bayern München. Es ist der lukrativste und straffestgeführte Klub Europas. Und im Unterschied zu italienischen oder spanischen Großklubs ein Unternehmen ohne Schulden.

Möglich macht dies das Management des Ex-Kickers und Wurstfabrikanten Uli Hoeneß. Er professionalisierte den Verkauf von Fanartikeln, fördert gezielt die Marke Bayern München und holte potente Sponsoren an Bord. So zahlt etwa T-Mobile Deutschland jährlich 25 Millionen Euro ins Vereinsbudget ein. Die TV-Vermarktung bringt weitere 39,2 Millionen, und mit den zwei Mitaktionären Adidas und Audi (halten jeweils 9,1 Prozent an der Bayern München AG) ist die Finanzkraft gesichert. Der Gesamtwert der Mannschaft beträgt 360,6 Millionen Euro.

Keine Rekordtransfers

Bayern kauft stets nur die besten Torjäger, Mittelfeldstars und Torhüter. Prestigeträchtige Rekordtransfers überlassen die Bayern aber lieber Real, Barcelona oder Manchester United. Gefragt sind Mannschaftsgeist und perfekte Vermarktbarkeit der Spieler. Mit David Alaba kickte heuer ein Österreicher die Bayern ins Champions-League-Finale. Dort muss er diesen Samstag aber leider passen - zu viele Gelbe Karten verbannen den Ex-Austria-Wien-Kicker auf die Bank.

Titelrivale Chelsea FC kommt freilich auch nicht aus dem Armenhaus. Mannschaftseigentümer Roman Abramowitsch verfügt mit Fernando Torres, Didier Drogba & Co über eine ebenso teure Mannschaft. Mit 381 Millionen Euro liegt deren Transferwert sogar noch über dem der Bayern. Der Chelsea-Umsatz beträgt 264 Millionen Euro - es gibt aber nur 110 eingetragene Fanklubs. Chelsea hat auch Schulden - 2011 machte man 81 Mio. Euro Miese. Doch am Samstag geht es nur um Tore und Sieg.

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