FORMAT exklusiv zur Buwog-Affäre: Auch Grasser-Freund Meischberger verwickelt

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt nun in der Buwog-Affäre. Nachdem FORMAT in der Vorwoche berichtete, dass über die zypriotische Briefkastengesellschaft "Astropolis" des Wiener PR-Beraters Peter Hochegger rund zehn Millionen Euro versteckte Vermittlungsprovisionen für den Buwog-Verkauf im Jahr 2004 geflossen waren (siehe Artikel) , hat nun die Wiener Anklagebehörde den Fall aufgegriffen.

"Bei uns sind neue Selbstanzeigen in der Causa Buwog gelandet", bestätigt Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, gegenüber FORMAT: "Walter Meischberger und Peter Hochegger haben uns mitgeteilt, dass sie für den Buwog-Verkauf Vermittlungsprovisionen in der Höhe von zumindest 9,6 Millionen Euro erhalten haben. Die Zahlungen erfolgten in mehreren Tranchen." Der ehemalige FPÖ-Politiker ist ein enger Vertrauter von Karl Heinz Grasser, der in seiner Zeit als Finanzminister für den Buwog-Verkauf verantwortlich war.

Weitere neue Details zum Korruptionssumpf Buwog präsentiert das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

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