FC Barcelona und Manchester United im Vergleich: Welche Modell hat Zukunft?

Das Modell „Barcelona“  ist im internationalen Profisport einmalig. Der Klub gehört seinen 150.000 Mitgliedern und ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Anders als bei vielen Klubs, die in Kapitalgesellschaften umgewandelt wurden, gibt es bei Barcelona keine Gewinnaneignungs- oder Veräußerungsrechte. Trotzdem liegt Barcelona hinter Real Madrid und Manchester United mit 308 Millionen Euro Umsatz in der Saison 2007/08 an dritter Stelle in Europa. Verantwortlich dafür sind die hohen Einnahmen aus TV-Rechten und die weltweite Bekanntheit der Marke FC Barcelona, die auch in Asien und Amerika neue Zielgruppen erreicht.

Das Modell „Manchester“ funktioniert derzeit noch über Einnahmen aus dem TV-Geschäft und dem Merchandising. ManU war auch in der Saison 2007/08 mit 324 Millionen Euro Umsatz ein globaler Kassenschlager. Allerdings hat der Klub auch Schulden in der Höhe von 660 Millionen Euro, die der US-Multimilliardär Malcolm Glazer beim Kauf des Vereins 2005 mit Haftungen des Klubs besicherte. Gerüchten zufolge droht ManU, dessen Sponsor AIG im Zuge der Finanzkrise vom US-Steuerzahler gerettet wurde, in der nächsten Saison ein Ausverkauf der Stars bzw. die Übernahme durch einen neuen Eigentümer.

Im Bild: Das Camp-Nou-Stadion des FC Barcelona.

Markus Huber und Markus Pühringer

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