Ex-Manner-Boss Walter Schönthaler wird Vorstand für heimische Kultmarke Pez

Die Zuckerlfirma Pez erfreut sich auch jenseits heimischer Grenzen großer Beliebtheit. Dafür sorgte schon Unternehmer Pierre Omidyar, der die heute weltweit etablierte Internettauschbörse eBay nur gründete, um seiner Frau Pamela die Zuckerlspender von Pez zu besorgen. Mit ihrem Faible für die traditionsreiche Brand aus Österreich stehen die Omidyars aber längst nicht mehr alleine da: Sammler aus aller Welt zahlen bis zu 40.000 Dollar für einen seltenen Pez-Dispenser.

Start im Jänner
Auch Walter Schönthaler ist von der Marke begeistert. Ab Jänner 2009 tritt er seinen neuen Job als Marketing- und Vertriebschef der rot-weiß-roten Weltmarke an. "Ich freue mich schon sehr darauf", sagt Schönthaler. Der gebürtige Niederösterreicher blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück, unter anderem war er Chef von Manner und Spitz. An der Seite von Manfred Födermayr, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Company, soll Schönthaler die Expansion der Firma zügig vorantreiben. "Wir sind glücklich, Walter Schönthaler für das Unternehmen gewonnen zu haben", streut Födermayr dem Kollegen Rosen.

64,8 Mio Euro Umsatz
Pez wurde 1927 von Eduard Haas gegründet. Hinter der Kultmarke aus Traun (OÖ) liegen wirtschaftlich harte Zeiten, was dazu führte, dass die Gründerfamilie Ende 2002 65 Prozent an der Firma an das Luxemburger Investmenthaus PGH veräußerte. Mitte 2006 wurden die Anteile aber wieder zurückgekauft. Heute steht das Unternehmen auf festen Beinen. 2007 setzte Pez International mit Produktionsstätten etwa in China, Amerika und Österreich 64,8 Millionen Euro um, der Vorsteuergewinn (EGT) lag bei 2,3 Millionen.

Von Silvia Jelincic

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