Ex-Bawag-Boss Johann Zwettler könnte auf freiem Fuß bleiben

Ex-Bawag-Chef Helmut Elsner könnte der einzige Beteiligte am Milliardenskandal der Ex-Gewerkschaftsbank bleiben, der je hinter Gitter musste. Denn eine Reihe von Folgeverfahren steht unmittelbar vor der Einstellung.

So gibt es bei Elsners Nachfolger an der Bawag-Spitze noch immer nur ein privates Gutachten zu dessen Gesundheitszustand, aber keine endgültige Entscheidung des Gerichts, ob Zwettler ins Gefängnis muss oder nicht. Immerhin wurde Zwettler zu fünf Jahren Haft verurteilt. Diese Entscheidung zieht einen ganzen Rattenschwanz nach sich. Ist Zwettler nämlich haftunfähig, dürfte er auch nicht in der Lage sein, an einem etwaigen Refco-Verfahren – es geht um Blitzkredite der Bawag an das US-Investmenthaus – teilzunehmen.

Dem Vernehmen nach wird dieses Verfahren nach schleppenden Ermittlungen bald gänzlich eingestellt. Erstaunlich: Zwettler soll auch bei zivilrechtlichen Schadenersatzforderungen von Bawag und ÖGB bestenfalls am Rande zur Rechenschaft gezogen werden. Entwarnung gibt es auch für die übrigen Ex-Bawag-Vorstände Nakowitz, Kreuch, Schwarzecker und Büttner sowie Pleite-Zocker Wolfgang Flöttl: Auch ihre Verfahren stocken.

– Hor

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