Elektrohandel ist stärker vom Preiskampf dominiert als jede andere Branche

Muskeln gegen die Flaute: Keine andere Branche wird so sehr vom Preiskampf dominiert wie der Elektrohandel. In einer breit angelegten Werbeoffensive verspricht die Österreich-Tochter der deutschen Handelskette MediaMarkt „die volle Kaufkraft“. Gemeint ist: In keinem anderen Elektrogeschäft gibt es so viel fürs gleiche Geld. Die Konkurrenz sieht das freilich anders: Auf der Preisvergleichsplattform geizhals.at locken Händler mit immer günstigeren Angeboten: Das iPhone von Apple gibt es ab 479 Euro, einen großen Samsung-LCD-Fernseher ab 835 Euro, die Kaffeemaschine von Saeco (Incanto Silber) ab 265 Euro. Noch vor kurzem waren diese Produkte mitunter um bis zu 50 Prozent teurer.

2,1 Millionen Geizhälse
Vor allem Hersteller geraten unter Druck – und klagen über ausbleibende Gewinne sowie einbrechende Umsätze. Doch auch große Firmen wie MediaMarkt/Saturn schauen manchmal durch die Finger: Immer mehr Kunden lassen sich zwar von ihnen beraten, kaufen dann aber lieber bei einem der günstigen Händler auf geizhals.at. Laut Österreichischer Werbeanalyse (ÖWA) vermeldete die Online-Plattform zuletzt einen Rekord von 2,1 Millionen Kunden.

Von Carolina Burger, Silvia Jelincic und Silke Pixner

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