Eine Banklizenz für sechs Millionen

Die Finanzmarktaufsicht drängt auf rasche Klärung der Zukunft der Alizee Bank.

Wenn die Finanzmarktaufsicht klingelt, ist das meist kein gutes Zeichen. Bei der privaten Wiener Alizee Bank passierte das einen Tag vor Weihnachten. Auslöser war das Unterschreiten der Mindestkapitalquote von fünf Millionen Euro. Klaus Grubelnik, Sprecher der FMA: „Damit war das wirtschaftliche Fortkommen gefährdet. Die Alizee macht laufend Verluste. Wir haben einen Regierungskommissär beauftragt, alle Geschäfte zu überwachen.“

Eigentümer suchen strategischen Partner

Nun suchen die Eigentümer Claudia Böhme und Thomas Polak einen strategischen Partner oder einen Käufer für die ehemalige M&A Privatbank, die bis Mitte 2009 zur Firmengruppe von Investor Ronny Pecik gehörte. Insgesamt 18 Monate bleiben dafür, weil die Kommissärin nur so lange Zeit hat, um die Gefahr zu beseitigen oder die marode Bank zu liquidieren. Der kolportierte Kaufpreis liegt bei sechs Millionen Euro. Insgesamt drei Interessenten soll es bislang geben, darunter Semper Constantia, Schiketanz Capital Advisors sowie eine Investorengruppe aus Südafrika. Ex-Alizee-Bank-Vorstand Andreas Wecht: „Es gab unüberwindliche Differenzen mit den Eigen­tümern. Ich habe einen guten Ruf in der Branche, den möchte ich wahren.“

Carolina Burger

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