Eigentümerwechsel bei Q-Com: Die Gebrüder Hochegger haben ihre PR-Agentur verkauft

Peter und Paul Hochegger haben ihre Anteile an Q-Com (vormals Hochegger) an Martrix-Geschäftsführer Laszlo Jakabffy abgegeben.

Die Turbulenzen rund um den Verkauf der Hochegger-Gruppe haben ein Ende: Österreichs zweitgrößte PR-Agentur, die nach der Verwicklung des Gründers Peter Hochegger (im Bild) in die Buwog-Affäre in Q-Com umbenannt wurde, hat einen neuen Eigentümer: Laszlo Jakabffy, geschäftsführender Gesellschafter der zur Gruppe gehörenden Tochterfirma Martrix, hat am Montag 95 Prozent am Unternehmen erworben und damit den Gebrüdern Paul und Peter Hochegger (85 Prozent) sowie Co-Gesellschafter Dietmar Trummer (10 Prozent) ihre Anteile abgekauft. Über den Kaufpreis wird geschwiegen, kolportiert werden mehr als eine Million Euro. Auf Anfrage sagt der erst 35-jährige Jakabffy: „Für mich steht die gesamte Gruppe im Fokus, Mitarbeiter ebenso wie Kunden.“ Die verbliebenen fünf Prozent von Mick Stempel will er auch, entsprechende Verhandlungen laufen. Peter Hochegger selbst weint seiner Firma offenbar keine Träne nach: „Es geht um die Zukunft, die Jungen sollen übernehmen.“

Silvia Jelincic

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