Deutschland und USA ringen um Opel-Deal:
Keine Staatsgelder für Finanzinvestor RHJI

Das Ringen um den Autokonzern Opel wird zum offenen Duell zwischen Deutschland und den USA. Deutsche Spitzenpolitiker betonten am Wochenende, nur den austro-kanadischen Zulieferer Magna als Opel-Eigner akzeptieren zu wollen, nicht aber den von der Opel-Mutter General Motors hofierten Finanzinvestor RHJI. Vizekanzler Steinmeier sprach mit General-Motors-Chef Henderson, um die Position klarzumachen.

Steinmeier habe mit Henderson telefoniert, bestätigte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Zum Inhalt des Gesprächs wollte sie keine Angaben machen. Laut "Bild"-Zeitung stellte Steinmeier klar, dass es Bürgschaften nur für einen Investor gebe, der langfristig bei Opel einsteige und die Arbeitsplätze garantiere.

Hintergrund ist die Befürchtung, GM könnte Opel an einen Investor verkaufen, der massiv Arbeitsplätze abbaut - und dann das Unternehmen an GM zurückgibt. Deutschland hat ein Bürgschaftsrahmen von bis zu 4,5 Milliarden Euro für Opel in Aussicht gestellt.


Der hessische Ministerpräsident Koch, in dessen Bundesland der größte Opel-Standort Rüsselsheim liegt, sagte der "Wirtschaftswoche", man habe der US-Seite klargemacht, dass staatliche Hilfen für Opel nur dann flössen, wenn Magna den Zuschlag erhalte. "In den Gesprächen mit GM ist der Ton jetzt etwas rustikaler geworden", sagte Koch. "Aber nun ist die deutsche Position dort auch verstanden worden." Man habe viel Mühe darauf verwenden müssen, zu erklären, dass "es in Deutschland für einen Einstieg von RHJI keinen Konsens zur Finanzierung geben wird". (apa/red)

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