Der Playboy in Zahlen

Hefners sexy Häschen bringen kein Geld. Gratis-Erotik im Internet setzt dem „Playboy“ zu.

Der Playboy in Zahlen

Seit Jahren schon kämpft Playboy Enterprises Inc. ums Überleben. Zur Gruppe gehörten einst schillernde Nachtclubs, Hotels und ein Fernsehsender, überdies ein Verlag, Merchandising (etwa T-Shirts), eine Modelagentur und ein Limousinenservice. Doch Firmengründer Hugh Hefner verzettelte sich: Der TV-Kanal wurde verkauft, und die meisten Clubs und Hotels schlossen wieder. In der Folge hat sich der Umsatz von 2007 auf 2011 von 255 Millionen Euro auf 162 Millionen reduziert, der Verlust summierte sich auf mehr als 180 Millionen Euro.

Sinkende Auflagen

Der „Playboy“ hält in den USA bei einer Auflage von drei Millionen Stück. Hinzu kommen 4,5 Millionen Exemplare in 32 weiteren Ländern. In den 70ern kam das Blatt allein in den USA auf mehr als sieben Millionen. Vor allem Gratis-Erotik im Internet macht dem „Playboy“ heute zu schaffen. Eine Österreich-Ausgabe erschien erstmals im April 2012. Mitte Oktober erscheint die zweite Ausgabe. Kommt die an, wird weitergemacht.

40er

Der auch in Österreich gern gelesene deutsche „Playboy“ ist der erfolgreichste Exporttitel des US-Männermagazins. Die Auflage liegt bei 225.400 Stück, in Spitzenzeiten waren es über 300.000. Am 1. August wird der 40. Geburtstag zelebriert, in der Jubiläumsausgabe zeigen vierzig prominente Frauen viel nackte Haut.

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