Der Auslandsösterreicher, den kaum einer kennt

Jeder kennt die Marke, aber kaum einer weiß, was Rolls-Royce wirklich macht. Der Hightech-Konzern stellt keine Autos mehr her, sondern Triebwerke, Schiffsturbinen und Militärgerät. Ein krisensicheres Geschäft.

Guten Tag, Haidinger, Rolls- Royce. Aber wir machen keine Autos“ – das ist jener Stehsatz, der Michael Haidinger, 51, Präsident von Rolls-Royce Deutschland, bisher wohl am häufigsten über die Lippen gekommen ist. Der gebürtige Salzburger aus Zell am See ist zweifellos einer der hierzulande am wenigsten bekannten österreichischen Spitzenmanager eines großen internationalen Unternehmens. Haidinger heuerte nach dem Wirtschaftsstudium in Innsbruck und dem INSAED-MBA 1989 zuerst bei der DASA in München an und war damit mittendrin im Konsolidierungsprozess der deutschen Luftfahrtindustrie. Es folgten zwei Jahre bei Dornier, wo er den Verkauf an Fairchild abwickelte.

Etappe Militärgeschäft

1996 landete der mit einer Schwedin verheiratete zweifache Vater bei Airbus in Toulouse, wo er für Finanzen und Beschaffung bei der Entwicklung des heiß umkämpften Militärtransportflugzeuges A-400-M verantwortlich zeichnete. Bis zu seinem Wechsel zu Rolls-Royce im Jahr 2006, wo er auch für den Bereich kleinere und mittlere Triebwerke verantwortlich ist, leitete der Auslandsösterreicher das Hubschrauber-Geschäft bei Eurocopter in Marseille.

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