Bier, Schiffe und Hotels: Das Oetker-Reich steht für mehr als nur Puddingpulver

Reederei Hamburg Süd
Umsatz: 3,59 Mrd. Euro. Die Handelsschifffahrt ist der umsatzstärkste Oetker-Geschäftsbereich. Auf rund 40 Linien zwischen allen Kontinenten werden mehr als 1,8 Mio. Container im Jahr transportiert. Eine dominierende Marktstellung hat Hamburg Süd vor allem in der Lateinamerika-Schifffahrt. Die Rendite liegt bei etwa 12 Prozent.

Dr. Oetker Lebensmittel
Umsatz: 1,94 Mrd. Euro. Lebensmittel sind bei den Oetkers Chefsache. August Oetker kümmert sich um die Sparte, die das Unternehmen groß machte. Im Sortiment gibt es neben dem traditionellen Back- und Puddingpulver Tiefkühlpizzen (bereits 32 Prozent des Umsatzvolumens) und Frischeprodukte wie Joghurt.

Sekt, Wein, Bier, Spirituosen
Umsatz 1,81 Mrd. Euro. Mit den Marken Henkell Trocken, Fürst von ­Metternich, Wodka Gorbatschow und den Bieren Radeberger, ­Jever Pilsener, Selters oder Schöfferhofer Weizen tritt Oetker in Deutschland auf der Stelle. In Österreich ist Henkell jedoch unangefochtener Marktführer.

Bankhaus Lampe und andere Bereiche
Geschäftsvolumen Bank: 3,03 Mrd. Euro. Ernst Schröder ist der einflussreichste Nicht-Oetker-Manager im Konzern. Ihm untersteht die Kontrolle der Konzernfinanzen, das Controlling, die Chemiefabrik Budenheim und die Hotelgruppe (u. a. Bristol in Paris, Brenner’s Park in Baden-Baden, Hotel du Cap Eden-Roc in Antibes). Diese beiden Sparten erwirtschaften ­einen Umsatz von 400. Mio. Euro.

Von Gabriela Schnabel

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