Betrugsskandal bei A-Tec?

Ein möglicher Betrugsskandal erschüttert nun die Verkaufsverhandlungen um die insolvente A-Tec-Gruppe. Laut FORMAT-Informationen besteht der Verdacht, dass ein deutscher Schrotthändler die A-Tec-Tochter Brixlegg in den vergangenen Jahren um rund 45 Millionen Euro geprellt hat.

Der Lieferant (Name der Redaktion bekannt) hatte der A-Tec Ware deutlich überhöht in Rechnung gestellt. Teile der Geschäftsführung in Brixlegg könnten, so der Verdacht, darüber Bescheid gewusst und mitgeschnitten haben. Das Pikante daran: Der Schrotthändler gilt derzeit als einer der größten Interessenten für das zum Verkauf stehende Kupferwerk Brixlegg. A-Tec-Masseverwalter Matthias Schmidt sagt auf Anfrage: „Wir gehen der Sache sofort nach.“

Aufgeflogen ist der Betrugsverdacht durch ein an den früheren A-Tec-Chef Mirko Kovats gerichtetes anonymes Schreiben. „Ich nehme die Vorwürfe sehr ernst. Denn die Anschuldigungen sind konkret. Ich habe bereits veranlasst, die Sache lückenlos zu untersuchen“, sagt Kovats.

- JEL

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