AWD-Bilanz: Wirtschaftsprüfer verweigern uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

Die Wirtschaftsprüfer von BDO stellen der Bilanz 2008 von AWD Österreich kein gutes Zeugnis aus. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wird mit der Begründung nicht gegeben.

Die Wirtschaftsprüfer von BDO verweigern der kürzlich beim Firmenbuch hinterlegten Bilanz 2008 von AWD Österreich den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Das begründen die Prüfer so: „Im Zuge unserer Prüfung war es nicht möglich, die Risiken aus drohenden Schadenersatzansprüchen im Zusammenhang mit behaupteten Fehlberatungen bei der Vermittlung von Immofinanz/Immoeast-Aktien abschließend und verlässlich zu beurteilen.“

Zu wenig Rückstellungen?
AWD hat nämlich in seiner Bilanz auf Anraten seiner Anwälte nur zwei Millionen Euro an Rückstellungen – darin enthalten auch Prozess- und Rechtsberatungskosten – gebildet. Dies schien den Prüfern wohl etwas zu unsicher angesichts der 2.300 Anleger, die über den VKI ihren Schaden einklagen wollen bzw. bereits eingeklagt haben. Zwei Millionen Euro würden nicht einmal die Schadenssumme abdecken, geschweige denn Anwaltskosten, glauben Experten.

Von Angelika Kramer

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