Automarkt: Kleine Flitzer bleiben im Rennen, Luxusboliden fallen zurück

Bescheidenheit ist angesagt: Kein Autohersteller kann derzeit von nennenswerten Gewinnen sprechen. Bei den Neuzulassungen schneiden aber Kleinwagen vergleichsweise gut ab, darunter der Peugeot 107 oder der Ford Ka (siehe auch Tabelle ). Sie kommen mit einem Minus von 1,18 Prozent (920 Autos) noch recht gut davon. Auch am Automarkt gilt wie überall im Handel: Je billiger, umso leichter lässt sich ein Wagen verkaufen. Am beliebtesten war im Jänner der Fiat 500 ( im Bild ). Der Zwerg verzeichnete gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Zulassungsplus von 20 Prozent. „Autokunden achten jetzt auf Umweltverträglichkeit und Spritverbrauch“, sagt Christian Eckhardt von EurotaxGlass’s Österreich.

Hoffen auf die Prämie
Schwere Rückgänge müssen vor allem Luxusboliden wie Sportwagen oder Oberklasse-Limousinen hinnehmen, beispielsweise der Porsche 911, der Audi A6, die BMW-5er-Reihe, die E-Klasse von Mercedes-Benz oder der Volvo V70. Auch Geländewagen verzeichneten im Jänner ein Minus von über 16 Prozent. Wie es am Automarkt weitergeht, traut sich niemand vorherzusagen. Abzuwarten bleibt, ob die Verschrottungsprämie, die ab dem 1. April bis zum 31. Dezember 2009 für Altautos ausbezahlt wird, den Absatz ankurbelt.

Von Carolina Burger, Silvia Jelincic und Silke Pixner

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