Anfechtungsklage bei Immoeast

Gegen die am 11. September abgehaltene Hauptversammlung (HV) der Immoeast wurde dieser Tage beim Handelsgericht Wien eine Anfechtungs- und Feststellungsklage eingebracht. Anwalt Martin Löffler, dessen Mandant ein Großaktionär von Immoeast ist, kritisiert darin, dass über seinen Antrag auf Sonderprüfung, den er während der turbulenten HV eingebracht hat, nicht einmal abgestimmt wurde. In diesem Antrag ging es darum, dass der Sonderprüfer einem Darlehen der Immoeast an die Mutter Immo­finanz in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro hätte nachgehen sollen. Mit diesem Kredit hat sich die Immo­finanz bei der Tochter güns­tiger als am Markt finanziert. Gemäß dem Antragsteller hätte es jeden­falls zu einer Abwertung in der Immoeast-Bilanz kommen sollen. Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um verbotene Einlagenrückgewähr handle, geht aus der Klage hervor. Auch die Entlastung für die Mitglieder des Vor­stands, darunter auch Karl Petrikovics, und die Mitglieder des Aufsichtsrats, die auf der Hauptversammlung beschlos­sen wurde, soll für nichtig erklärt werden, wird in der FORMAT vorliegenden Klage gefordert.

Von Angelika Kramer XXXX

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