Alpine-Anleihen – Schock für Investoren

Alpine-Anleihen – Schock für Investoren

Für die Zeichner der Alpine-Anleihen, die insgesamt 290 Millionen Euro in den Baukonzern investierten, sind die Aussichten düster. Nach aktuellem Stand kann man bestenfalls auf eine Quote von 20 Prozent hoffen, völlig unabhängig davon, welche der drei ausstehenden Bonds man sich ins Depot gelegt hat.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Antrag auf „Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung” auch angenommen wird. Die Anleihen wurden am Mittwoch zwar vom Handel ausgesetzt , außerbörsliche Kurse werden aber immer noch gestellt.

Hat der Markt recht, blüht Gläubigern sogar noch Schlimmeres: Wer seine 2017er-Anleihe aktuell verkaufen will, bekommt lediglich 15 Prozent dafür. Der Markt spekuliert also darauf, dass das Sanierungsverfahren in dieser Form abgelehnt wird, es womöglich zur Zerschlagung samt Verkauf der Alpine Bau in Teilen kommt – und am Ende noch weniger als die 20 Prozent zu holen sind. Gläubiger der Alpine müssen sich wohl oder übel mit dem Desaster abfinden. Auch Zockern, die auf eine höhere Quote spekulieren wollen, indem sie jetzt Anleihen kaufen, sei abgeraten: Den Kurs von 15 Prozent gilt nur für alle Verkäufer, wer hingegen kauft, blättert mindestens 25 Prozent hin.

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