A-Tec: Mirko Kovats muss zittern

Ob die A-Tec-Gläubiger bis Freitagnacht ihr Geld kriegen, steht in den Sternen.

Für A-Tec-Boss Mirko Kovats hätte die Sache kaum schlechter laufen können: Nachdem der pakistanische Bieter Alshair Fiyaz unerwartet abgesprungen ist, fehlt nach wie vor ein Investor für die Montanwerke Brixlegg. Fix ist nur noch, dass der chinesische Motorenbauer Wolong die A-Tec-Tochter ATB um knapp 100 Millionen Euro kaufen will und die indische PalmSquare das Kohlekraftwerk Voitsberg um 20 Millionen. Kovats fehlen also noch 90 Millionen Euro, damit die 47-Prozent-Quote für die Gläubiger erfüllt wird und das Geld – knapp 210 Millionen Euro – bis Freitag, 30. September, 23.59 Uhr, beim Treuhänder einlangt.

Laut FORMAT-Informationen sind am Mittwoch alle Versuche des A-Tec-Managements, die Frist zu verlängern, gescheitert. Kommt es bis Freitagnacht also zu keiner Einigung mit Penta, muss der Treuhänder mit der Verwertung der Assets beginnen. Mittwochabend gab man sich bei der A-Tec wortkarg. Man verhandle unermüdlich, die Chancen stünden „fifty-fifty“.

– JEL

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