Budget: Wien erreicht die schwarze Null

Die Stadt Wien schafft den Turnaround bereits ein Jahr früher als angepeilt: Der vorläufige Jahresabschluss 2019 weist ein ausgeglichenes Budget aus.

Peter Hanke, Wiener Finanzstadtrat

Peter Hanke, Wiener Finanzstadtrat

Wien, die Musterstadt: Finanzstadtrat Peter Hanke ist es gelungen, die Finanzen der Stadt zu konsolidieren und ausgeglichen zu bilanzieren. Dem vorläufigen Rechnungsabschluss für das abgelaufene Jahr zufolge konnte im Jahr 2019 die „schwarze Null“ erreicht werden.

Die Wiener Stadtregierung rund um Bürgermeister Michael Ludwig befindet sich nun in einer besseren Lage als erwartet. Ursprünglich war das Nulldefizit nämlich erst für 2020 angepeilt und für das Budgetjahr noch ein Defizit von 188 Millionen Euro veranschlagt. Das Defizit hätte durch die Aufnahme von neuen Krediten gedeckt werden müssen, eine zusätzliche Belastung, die nun entfällt.

Gründe für den Erfolg

Ermöglicht wurde die überraschende und in der Geschichte der Stadt bislang einmalige ausgeglichene Bilanz durch die gute Konjunktur und eine Budgetdisziplin. Die gute Konjunktur mündete in eine positive Einnahmeentwicklung bei den Ertragsanteilen des Bundes und der eigenen Steuern.

Die wirtschaftliche Kraft der Bundeshauptstadt manifestiert sich auch in der weiter gesunkenen Arbeitslosigkeit, die in Wien nun schon seit 33 Monaten rückläufig ist.

Der Budgetdisziplin wiederum ist es zu verdanken, dass das Sparziel gemäß dem Credo „Nicht bei den Menschen, sondern im System sparen“ erreicht werden konnte, ohne die Leistungen für die Bewohner der Stadt einzuschränken. Als Beispiel dafür führt Hanke an, dass der Mitarbeiterstand der Stadt Wien seit 2003 unverändert ist, während die Zahl der Einwohner im gleichen Zeitraum um 300.000 zugenommen hat.

Investieren und Schulden zahlen

Im Jahr 2020 kann die Stadt nun beginnen, ihre Schulden abzubauen. Das Budget 2020 sieht vor, dass 182 Millionen Euro zurückgezahlt werden. Der Schuldenstand wird sich dadurch von 6,86 Milliarden Euro auf 6,68 Milliarden Euro reduzieren.

Gleichzeitig will Stadtrat Hanke die Investitionsoffensive der Stadt fortsetzen. Im Jahr 2020 sind 2,46 Milliarden Euro als Zukunfts-Investments budgetiert. Auch für die Bereiche Bildung, Gesundheit, Soziales und Kinderbetreuung sowie nachhaltige Klimakonzepte werden weitere Milliarden bereitgestellt.

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Zur Person. Martin Butollo ist seit 2013 Country CEO der Commerzbank in Österreich. Davor war Butollo für die Commerzbank und die Dresdner Bank in Frankfurt/Main in Managementfunktionen tätig. Seine berufliche Laufbahn begann bei PriceWaterhouseCoopers.

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