Brexit - UniCredit: "Sind in der Lage mit Volatilität umzugehen"

Die Bank-Austria-Mutter UniCredit ist in der Lage, mit der Volatilität auf den Finanzmärkten nach dem Ergebnis des Referendums über den EU-Austritt Großbritanniens umzugehen. UniCredit werde weiterhin in Großbritannien bleiben. "Das Brexit-Referendum ändert nichts an unserer Strategie", kommentierte Investmentbank-Chef Gianni Papa.

Brexit - UniCredit: "Sind in der Lage mit Volatilität umzugehen"

"UniCredit ist in Großbritannien, um die Aktivitäten einer breiten Basis unserer Corporate-Kundschaft zu unterstützen und das bleibt angesichts der Dimension und der Bedeutung der britischen Wirtschaft unverändert. London wird weiterhin ein Welt-Finanzplatz bleiben", meinte Papa.

"Man bräuchte Jahre, um in Europa ein neues Finanzzentrum aufzubauen, das mit London vergleichbar wäre. Wir haben daher keine Pläne für relevante Änderungen in der nahen Zukunft", meinte Papa.

Es sei noch zu früh, um die Auswirkungen des Brexit-Referendums auf die europäische Wirtschaft zu bewerten. UniCredit rechnet 2017 mit einem Null-Wachstum beim britischen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Vor dem Referendum lagen die Prognosen noch bei 2,1 Prozent.

UniCredit erhielt am Donnerstag bei dem ersten von vier längerfristigen Kreditgeschäften der Europäischen Zentralbank (EZB), die im Fachjargon "TLTRO II" genannt werden, 26,6 Mrd. Euro. 1,4 Mrd. Euro haben sich die Bank Austria und andere UniCredit-Töchter im CEE-Raum gesichert. Die kräftigen Geldspritzen sind Teil des im März beschlossenen umfassenden Maßnahmenpakets, mit dem die Währungshüter unter anderem die Kreditvergabe in der Eurozone anschieben wollen. Das Geld muss am 24. Juni 2020 zurückgezahlt werden.

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Zu den Personen:
Caroline Palfy (r.) ist neue Geschäftsführerin in der Handler Holding GmbH und verantwortet den Bereich Sustainable-Strategie. Das Familienunternehmen HANDLER ist Spezialist für hochwertige Bau- und Immobilienprojekte in Österreich.
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