Bohrende OMV-Fragen

Nach der Annäherung an die Gazprom steht die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf dem Prüfstand.

Bohrende OMV-Fragen

OFFSHORE. Teure Nordsee-Aktivitäten fährt die OMV zurück. Die Hoffnung liegt im Schwarzen Meer.

Rainer Seele ist zwar als OMV-Boss erst seit Sommer im Amt, doch er startete gleich mit einer Flurbereinigung und legte die nicht gerade vor Rentabilität strotzenden Nordsee-Expansion auf Eis. Dafür zeigte er eine besondere Nähe zu Russland und schloss dort Beteiligungen an Explorationen ab. Als Partner fungiert der Riese Gazprom mit rund 400.000 Mitarbeitern.

Die Achse Gazprom-OMV ist freilich umstritten. Vor allem die arabischen OMV-Teilhaber IPIC beäugen diese Entwicklung kritisch, verhalten sich aktuell aber überlegt ruhig. Dem Vernehmen nach könnte diese Russland-Connection für die Abu Dhabis ein gewinnbringendes Ausstiegsszenario aus der OMV-Beteiligung sein.

Seele scheinen die Querelen nicht weiter anzufechten - hat er doch ein noch unscheinbares Ass im Ärmel. In der Vergangenheit war die OMV nämlich stark in Unruheregionen aktiv, darunter auch im Jemen. Für die OMV könnte diese Beteiligung ein künftig höchst profitabler Goldgriff sein.

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