Bank-Austria-Aufsichtsrat segnet Zadrazil als neuen CEO ab

Bank-Austria-Aufsichtsrat segnet Zadrazil als neuen CEO ab

Robert Zadrazil löst Willibald Cernko ab 1. März an der Spitze der Bank Austria ab.

Nun ist es fix: Robert Zadrazil wird ab 1. März Willibald Cernko an der Spitze der Bank Austria ablösen, der Aufsrichtsrat hat dem Wechsel am Freitag zugestimmt. Privat- und Firmenkundenvorstand Helmut Bernkopf geht Ende März "einvernehmlich". Der Italiener Romeo Collina wird mit 1. März neuer COO und stellvertretender Chef der Bank Austria.

In den Bank-Austria-Vorstand zieht mit Romeo Collina ein weiterer Italiener. Er soll den neuen Chef Robert Zadrazil bei der "Neugestaltung der Organisationsstruktur unterstützen". Mit der Übertragung der Osteuropasparte von der Bank Austria auf die Mailänder Konzernmutter UniCredit wird der 63-Jährige auch stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bank Austria.

Bisher hat diese Funktion Bank-Austria-Osteuropavorstand Carlo Vivaldi inne. Er soll im Laufe des Jahres aus dem Bank-Austria-Vorstand ausscheiden, bleibt aber bei der UniCredit CEE-Vorstand.

Bald hat die Bank Austria auch keinen eigenen Privat- und Firmenkundenvorstand mehr. Helmut Bernkopf, dessen neuer Dreijahresvertrag erst seit Anfang des Jahres 2016 läuft, scheidet per 31. März aus dem Bank-Austria-Vorstand aus. Seine Agenden übernimmt CEO Zadrazil. Bernkopf (48) war seit 1994 in der Bankengruppe.

Der Vorstandsbereich Corporate & Investment Banking verbleibt bei Dieter Hengl, teilte die Bank Austria am Freitag weiters mit. Auch die weiteren Vorstände behalten ihre Zuständigkeiten: Mirko Bianchi ist Finanzvorstand, Jürgen Kullnigg Risikovorstand und Doris Tomanek Personalvorständin.

Der italienische Bankmanager Collina war zuletzt Vizechef der kroatischen Zagrebacka Bank. Davor war er schon bei der Bank Austria gewesen: Von 2008 bis 2010 war er in der Osteuropa-Retailsparte, 2009 wurde er Vertriebsleiter der Abteilung CEE Retail. Danach, 2010, ging er für die Bank Austria zur ATF Bank nach Kasachstan. Diese wurde 2013 verkauft. Seine Karriere begann Collina bei der Banco di Roma, einem Vorgängerinstitut der UniCredit, danach arbeitete er in Chicago, New York und London.

Die UniCredit in Mailand gab am Freitag eine weitere Personalie in Osteuropa bekannt. Claudio Cesario, bisher CEO der UniCredit Bank in Serbien, rückt ab 1. Mai zum Vize-Verwaltungsratschef der kroatischen Zagrebacka Banka auf. Neuer Serbien-Chef der UniCredit wird Mauro Maschio, Generaldirektor der ukrainischen UniCredit-Tochter Ukrsotsbank. Der Amtsantritt erfolgt nach der Vollendung des Verkaufs der Ukrsotsbank an die russische Alfa-Gruppe, die am 11. Jänner angekündigt worden war.

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