Austrian Airlines bleibt bis nach Ostern am Boden

Die Austrian Airlines wird ihren vorläufigen Flugstopp um mehr als drei Wochen bis zum 19. April verlängern. Die Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. Einige AUA-Jets bleiben für Notfälle in Betrieb.

Austrian Airlines bleibt bis nach Ostern am Boden

Den von der Austrian Airlines bereits Mitte März angekündigten Betriebsstopp per 28. März wurde nur verlängert. Die Flugzeuge der Lufthansa-Tochter bleiben vorläufig bis zum 18. April am Flughafen Wien geparkt. Die AUA teilte gleichzeitig mit, dass die Mitarbeiter bis dahin bereits in Kurzarbeit geschickt wurden.

Corona-Kurzarbeit

Betriebsrat, Gewerkschaft und der Wirtschaftskammer hatten sich auf ein Kurzarbeitsmodell verständigt, nachdem bereits Am 6. März 2020 beim Arbeitsmarktservice Kurzarbeit angemeldet wurde.

Die sogenannte „Corona-Kurzarbeit" sieht eine Reduktion der Arbeitszeit auf bis zu 10 Prozent mit einem Gehalt von bis zu 90 Prozent vor. Die Differenz wird durch eine AMS-Förderung abgedeckt, bzw. durch Austrian aufgefüllt. Die Vereinbarung wurde vorerst für einen Monat abgeschlossen, beginnend mit dem 20. März 2020. Teil der Vereinbarung ist auch eine Verlängerungsoption auf weitere Monate, je nach weiterer Entwicklung der Situation, wie die AUA mitteilt. Die Dauer der Kurzarbeit ist maximal für sechs Monate möglich.

Zum Personenkreis des Kurzarbeitsmodell zählen auch alle Führungskräfte. "Der Vorstand hat jedoch die Möglichkeit, aufgrund betrieblicher Notwendigkeit Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zu exkludieren", so die AUA. In diesem Fall wurde ein Gehaltsverzicht vereinbart.

Der Notfallbetrieb bleibt aktiv

Die Rückholflüge wird die AUA weiterhin fotführen, genauso wie den Transport von Schutzausrüstung.

Zwei Langstreckenjets nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik, Havanna und nach Mexico City seien heute unterwegs, teilte die AUA mit.

Zwei Boeing-Maschinen der AUA sind am Montagnachmittag aus China kommend in Wien-Schwechat gelandet. Sie hatten 130 Tonnen Schutzausrüstung an Bord hatten. Das Material soll am Dienstag von einem zivilen Frächter in Begleitung von Polizei und Militärpolizei nach Tirol und in weiterer Folge teilweise zur Grenze nach Südtirol gebracht werden, wo es den italienischen Behörden übergeben wird.

Die beiden Boeing 777 waren am Wochenende nach Xiamen geflogen, dort wurden die 130 Tonnen Schutzausrüstung eingeladen. Da es sich um keine Frachtmaschinen handelte, wurde das Material auch in den Sitzreihen untergebracht. Als First Officer mit an Bord war unter anderem der ehemalige Radio-Moderator Hary Raithofer. Er berichtete auf seiner Facebook-Seite über den Flug.

Kurz vor 15.00 Uhr landeten die beiden Flugzeuge am Montag am Flughafen Wien. Dutzende Airport-Mitarbeiter - ausgerüstet mit Schutzmasken - entluden die Maschinen. Laut Verteidigungsministerium soll die medizinische Ausrüstung am Dienstag via Konvoi weitergebracht werden. Insbesondere in Italien wird die Großlieferung schon erwartet. Südtirols Sanitätsbetrieb bestellte über die Kontakte des Südtiroler Unternehmens Oberalp 1,5 Millionen Schutzmasken und 450.000 Schutzanzüge.

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