Aus dem Rennen: "Carrera" Eigentümer Stadlbauer verkauft

Nicht mehr am Drücker: Der Salzburger Andreas Stadlbauer hat sein Spielwaren-Reich, inklusive der Carrera-Rennbahnen verkauft.

Nicht mehr am Drücker: Der Salzburger Andreas Stadlbauer hat sein Spielwaren-Reich, inklusive der Carrera-Rennbahnen verkauft.

Der Salzburger Spielwaren-Spezialist Andreas Stadlbauer, Produzent und Eigentümer der "Carrera" Rennbahnen und Brands wie "Pustefix", "Schildkröt" und "Baufix" hat sein Unternehmen an die Beteiligungsgesellschaft Quantum Capital Partners (QCP) verkauft.

Der Salzburger Spielwarenhersteller und "Carrera"-Eigentümer Andreas Stadlbauer hat die Übernahme seines Unternehmens durch die internationale Beteiligungsgesellschaft Quantum Capital Partners (QCP) mit Sitz in München bekanntgegeben.

Das 1953 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Puch-Urstein (Bezirk Hallein) produziert und vermarktet Carrera, Pustefix, Schildkröt, Baufix und weitere Spielwarenmarken. Neben diesen Eigenmarken ist das Unternehmen auch mit Vertrieb und Distribution von Top-Marken und Lizenzen wie Bburago, Disney- und Nintendo-lizensierten Produkten in Deutschland und Österreich aktiv. Stadlbauer ist zudem langfristige und exklusive Sales-Agentur für Playmobil in Österreich. Das Umsatzvolumen der Stadlbauer-Gruppe liegt Unternehmensangaben zufolge bei 90 Millionen Euro.

Die Übernahme soll im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Norbert Frömmer soll weiter Geschäftsführer der Stadlbauer Gruppe bleiben. Andreas Stadlbauer wird die neue Holding als Beirat-Mitglied unterstützen.

Neue Perspektiven

Die Entscheidung zum Verkauf sei aufgrund strategischer Zukunftsperspektiven getroffen worden, erklärte Stadlbauer. Durch einen Generationswechsel seien Umstrukturierungen nötig. Der Markt fordere darüber hinaus gewisse Veränderungen, die jetzt durchgeführt werden könnten.

"Mit dem Wunschpartner Quantum Capital Partners sind wir der Überzeugung, dass unsere bekannten Marken gestärkt und optimal für die herausfordernde Zukunft unserer Branche weiterentwickelt werden können", erklärte Stadlbauer. "Es war für uns ein systematischer Auswahlprozess, der die beste Lösung für den Standort Salzburg und das Unternehmen war."

QCP hat seit seiner Gründung im Jahr 2008 eine Vielzahl von Unternehmen und Geschäftsbereichen von weltweit führenden Unternehmen wie Robert Bosch GmbH, Stora Enso, Dürr, Airbus, Nestle, Tenneco und Norsk Hydro erworben. QCP ist mit insgesamt 22 abgeschlossenen Akquisitionen seit 2014 einer der aktivsten Investoren in seiner Branche.

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