Der große Aufbruch - Investieren in der Krise

Der Wirtschaftsmotor springt nach der Krise wieder an. INVESTIEREN ist jetzt die wichtigste Überlebensregel für die Zukunft. Vier Beispiele von Unternehmern, die in der Pandemie mit Hilfe ihrer Hausbank zu KAPITAL und FÖRDERUNGEN zur Modernisierung ihres Geschäfts gekommen sind.

Der große Aufbruch - Investieren in der Krise

Fritz Müller. Österreichs führendes Kühltransportunternehmen investierte mitten in der Krise in ein neues Logistikzentrum.

"Wir agierten praktisch immer im Krisenmodus,“ erinnert sich Fritz Müller, der gemeinsam mit seiner Frau Karin das auf Kühltransporte spezialisierte und in diesem Bereich führende Unternehmen Österreichs leitet: Müller Transporte. Die Logistikunternehmen standen in der Krise zusammen mit den Supermarktketten an vorderster Front. Sie mussten sicherstellen, dass auch während des totalen Lockdowns die wichtigsten Waren verfügbar sind, damit das Leben wenigstens das Mindestmaß seines gewohnten Ganges nehmen konnte.

In dieser Zeit gab es ständig Probleme zu lösen. „Die Fahrer waren bei den Verladern oft die ‚Aussätzigen‘, da ja in vielen Firmen die Mitarbeiter Angst hatten, dass jeder Fremde das Virus mitbringt. Also waren wir ständig gefordert. Wie können wir Infektionen beim Personal verhindern? Was machen wir, wenn es trotzdem passiert? Wie bekommen wir unsere pendelnden Mitarbeiter immer wieder zurück an die Arbeitsplätze? Also langweilig wurde uns nicht“, erinnert sich der Firmenchef an die erste Coronawelle im vergangenen Jahr.

Der Transportbetrieb mit seiner Firmenzentrale in Wiener Neudorf am Südrand von Wien und seinen insgesamt rund 1.000 Mitarbeitern ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, das erfolgreich durch die Krise geführt worden ist und das selbst im Krisenmodus bereits den Blick nach vorne gerichtet hat. Das Unternehmerpaar Karin und Fritz Müller stellte sich Fragen: Wie sieht meine Branche nach Corona aus? Welche Veränderungen wird es da durch den Digitialisierungsschub geben? Wie muss ich auf neue die Gesetzeslage für eine nachhaltige, umweltschonende Unternehmensführung reagieren? Und sogar für ein Transportunternehmen stellte sich die Frage: Sind meine Lieferketten abgesichert? Denn auch die großen Automobilhersteller leiden noch immer unter Lieferproblemen.

Der Blick nach vorne war umso wichtiger, als sich schon jetzt zeigt: Die Auftragsbücher füllen sich wieder überraschend schnell. Obwohl viele Betriebe noch unter Kapazitätsengpässen stöhnen, vor allem in Branchen wie der Bauwirtschaft oder dem Maschinenbau. Und obwohl qualifizierte Mitarbeitern fehlen: Die heimischen Betriebe kommen wieder in Schwung.



In unser neues Kühllogistikzentrum wird alles CO2-Sparende eingebaut, ob es Vorschrift ist oder nicht.
Fritz Müller
Müller Transporte

Österreichs Wirtschaft wird heuer um 3,4 Prozent und 2022 um 4,2 Prozent wachsen und damit Ende 2022 wahrscheinlich wieder das Vorkrisenniveau erreichen, prognostiziert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Damit ist die Prognose deutlich besser als vor sechs Monaten, als der heimischen Wirtschaft nur 1,4 bzw. 2,3 Prozent Wachstum zugetraut wurden. Dank des anziehenden Welthandels, der Staatshilfen und Finanzierungsunterstützungen der Banken wird es einen Schub bei den Investitionen geben. Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger registriert jedenfalls bereits eine immens steigende Nachfrage nach Investitionskrediten: „Wir haben zu Beginn des Jahres dieses Wachstum noch der Investitionsprämie zugeschrieben. Die ist jetzt aber ausgelaufen. Daher haben wir erwartet, dass es dann auch mit den Investitionskrediten zurückgehen wird. Aber dem ist nicht so. Die Nachfrage nach Investitionskrediten läuft für unterschiedlichste Projekte voll weiter.“

INVESTITIONEN.  Um für kommendes Wachstum gerüstet zu sein, kommen Unternehmen nicht umhin, zu investieren. Eben das hat Müller Transporte getan. Im Herbst 2020, also mitten in der zweiten Welle, wurde mit dem Bau eines neuen 4.500 Quadratmeter großen Kühllogistikzentrums begonnen, mit 30 Verladerampen, Photovoltaikanlage, begrünten Dächern und Ruheräumen für die Fahrer. Investitionsvolumen: zehn Millionen Euro. Fritz Müller: „Wir haben praktisch alles CO2-Sparende eingebaut, egal, ob es Vorschrift ist oder nicht. Wir haben da sicher einen ‚Big Step‘ in die Zukunft gemacht.“ Und der zahlt sich aus: Durch die Voltaikanlage werden 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs für das Kühlhaus aber auch die abgestellten Sattelaufleger geliefert – CO2-neutral.


Marlene Kittel. In der Krise kam der HappyFoto-Chefin die Idee zu einer digitalen Erweiterung ihres Geschäftsmodells.


Wir setzen hohe Erwartungen in unsere HappyFoto-smart-moments-App und arbeiten intensiv daran.
Marlene Kittel
HappyFoto

Die Bundesregierung hat in der Krise gezielt Maßnahmen gesetzt, um solche Investitionsvorhaben zu befeuern – um ähnliche Projekte wie jenes des Logistikspezialisten auch bei anderen Betrieben anzustoßen. Durch die im Zuge der Coronakrise geschaffene Investitionsprämie soll ein Projektvolumen von in Summe 55 Milliarden Euro ausgelöst werden, lautet die Hoffnung. Inzwischen ist die Anmeldefrist für die Prämie seit gut drei Monaten abgelaufen. Und es gibt trotz des Erfolges auch leise Kritik, weil manche Investitionen in kein Förderprogramm passen – obwohl sie zum Umweltschutz beitragen. Müller: „Wir haben seit Jahren nur die umweltfreundlichsten Lkw im Einsatz, die praktisch Luft rausblasen.

Was den Antrieb betrifft, haben wir seit heuer auch mit Flüssigerdgas angetriebene Fahrzeuge eingesetzt, die in der Anschaffung doch um einiges teurer sind. Wir wollten mal Erfahrung mit alternativen Antrieben machen. Leider gehört Österreich im Gegensatz zu Deutschland zu den traurigen Beispielen, die so etwas gar nicht unterstützen.“

Doch der Schritt war ohne Zweifel richtig, auch wenn dafür keine staatlichen Unterstützungen geflossen sind. Unternehmen sollten daher auf die gesamte Förderlandschaft zugreifen: auch der EU, des Bundes, der Länder und teilweise auch der Gemeinden. Die Hausbank hat einen Überblick über sämtliche Möglichkeiten von Förderkrediten, Haftungsübernahmen oder Barzuschüssen (siehe Kasten, unten) .

REISESTOP.  Marlene Kittel übernahm bei HappyFoto, dem führenden Spezialisten für Fotobücher, im Februar 2020 die Geschäftsführung von ihrem Vater Bernhard. Während des ersten Lockdowns konnte das Unternehmen sogar noch von den Auswirkungen der Krise profitieren. In vielen Homeoffices wurden die Urlaubserinnerungen aufgearbeitet. Doch dann kam der plötzliche Filmriss. Keine Hochzeiten, und auch die Urlaubsmotive fehlten aufgrund der Reisebeschränkungen. Dies alles führte dazu, dass HappyFoto in den Sommermonaten 2020 bis zu 40 Prozent Umsatzminus verzeichnen musste. Zunächst versuchte die neue Firmenchefin, mit einigen gezielten Aktionen die Auswirkungen der Krise zu begrenzen. Fotodrucke für zu Hause oder Fotopuzzles für Kinder wurden rasch produziert. Doch dann stellte Kittel fest, dass nicht nur Corona die Nachfrage nach Fotobüchern verändern wird, sondern auch andere Entwicklungen.

Ihr Vater hatte das 1978 von ihm als Einmannbetrieb gegründete Unternehmen schon einmal erfolgreich aus einer Krise geführt. Damals wurde das Großlabor für Fotoausarbeitungen von der Digitalisierungswelle in der Fotografie beinahe weggespült. Bernhard Kittel investierte deshalb 2009 in die damals modernste Fotobuchstraße Europas und behauptete sich so neben Riesen wie der deutschen CEWE, die Ketten wie Hartlauer, BIPA oder dm belieferte.


Thomas Bründl. Der Starlim-Boss hat auch in der Krise an seinen Investitionsplänen festgehalten. Was sich nun bezahlt macht.


Für unser Team ist es ein sportliche Herausforderung, die Delle durch die Pandemie rasch auszubügeln.
Thomas Bründl
Starlim

Nun löste die Coronakrise bei Marlene Kittel wiederum ein Umdenken aus. Sie hinterfragte, ob ihr aktuelles Geschäftsmodell nicht auch einer Anpassung – wie damals bei ihrem Vater – bedürfte. Ihre Überlegung: Die Speicher des Smartphones sind komplett überfüllt mit Aufnahmen. Ist der Analog-Fotograf früher noch mehrmals um ein Motiv geschlichen, bevor er es knipste, wird nun mehrmals wahllos dasselbe Objekt per Handy fotografiert. Das Resultat ist eine Bilderflut am Smartphone, bei der man sehr schnell den Überblick verliert.

Also investierte Kittel noch 2020 in die Entwicklung einer auf künstlicher Intelligenz basierenden Software für eine App, die dabei hilft, aus der Vielzahl von Fotos die besten Bilder auszuwählen und diese automatisch in einem Fotobuch zu platzieren. Die von HappyFoto gelaunchte smart-moments-App wurde zur innovativsten App Österreichs 2020 gekürt. Kittel: „Wir setzen hohe Erwartungen in diese HappyFoto-­App und arbeiten mit sehr hoher Intensität an diesem IT-Projekt, da wir solche Designerprogramme als essenziell für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ansehen. Das wichtigste Produkt wird aber trotzdem weiterhin das Fotobuch bleiben. Genauso wie physische Zeitungen meiner Meinung nach nie komplett verschwinden werden, wird auch das Fotobuch seine Berechtigung behalten.“

Auch in die traditionelle Produktion wurde investiert: in die Erweiterung der Maschinenhalle und die Anschaffung neuer, energiesparender Geräte. Künftig soll die HappyFoto-Produktion komplett klimaneutral erfolgen.

Für die Investitionen in IT, Maschinenpark sowie die baulichen Änderungen in der Produktion hat die HappyFoto-Chefin die Investitionsprämie beantragt. Kittel: „Ich sehe das als ein gutes Instrument, um Investitionen in den unterschiedlichen Bereichen anzustoßen. Viele der jetzt in Österreich gestarteten Projekte wären zwar wahrscheinlich mittel- oder langfristig bereits geplant gewesen, wurden nun aber vorgezogen. Dies ist ein guter Impuls, um die österreichische Wirtschaft wieder entsprechend anzukurbeln.“

SILIKON COMPANY.  Das Unternehmen Starlim aus Marchtrenk in Oberösterreich ist ein klassischer Hidden Champion der heimischen Wirtschaft. In der Öffentlichkeit kennt man es kaum, dabei ist Starlim der größter Verarbeiter von Flüssigsilikon weltweit und produziert Komponententeile für die Automobilbranche oder die Medizintechnik, aber auch Babyschnuller oder Silikondichtungen für den Sanitärbereich oder Möbel. „Bald nach Ausbruch der Pandemie“, berichtet Starlim-Geschäftsführer Thomas Bründl, „hatte ein Mitarbeiter die Idee, ein spezielles Maskenband aus Silikon herzustellen. Dadurch konnten Rettungsdienste bei ihrer Arbeit entlastet werden, und wir konnten kurzfristig freistehende Kapazitäten für ein sinnvolles Produkt nutzen.“

Welche große Bedeutung das Unternehmen hat, lässt sich auch daran ablesen, dass es heuer gemeinsam mit den Industriegrößen Palfinger und Pierer über die FFS Vermögensverwaltung bei dem in Hörsching stationierten Bedarfsflugunternehmen Jetfly Airline eingestiegen ist.

Franz Sterner gründete 1974 zunächst die Sterner Werkzeugbau GmbH. Zehn Jahre später kam die heutige Starlim Spritzguss GmbH hinzu. Und die beiden Unternehmen traten stets unter dem gemeinsamen Namen Starlim Sterner auf. Im August 2020 trennte man die beiden Markennamen, um zielgerichteter am Markt agieren zu können. Beide Unternehmen stehen weiter im Besitz der Eigentümerfamilie.

Gestartet wurden die weiteren Wachstums-Investitionen schon vor der Pandemie. Die Entscheidung für den Bau einer 20 Millionen Euro teuren dritten Produktionsstätte mit rund 100 Arbeitsplätzen in Lambach fiel bereits im März 2018. Geschäftsführer Bründl: „Die Corona-Krise im April 2020 hat uns anfänglich natürlich einen Schock versetzt, wodurch kurzfristig die weiteren geplanten Ausbauschritte on hold gesetzt wurden.“ Denn neben den Silikonprodukten für den automotiven Sektor waren auch jene im medizintechnischen Bereich betroffen, da es durch die Pandemie zu einem Rückgang der Operationen gekommen ist.


Johannes Homa. An der TU Wien entwickelte er ein 3D-Druckverfahren für Keramik und gründete dann 2011 Lithoz.


Wir investieren aus der Krise heraus, damit wir dann im Aufschwung voll durchstarten können.
Johannes Homa
Lithoz

Gleich zu Beginn der Pandemie wurde mit Hilfe der Linzer Oberbank die Sicherung der Liquidität vorgenommen. Mittlerweile sind die erhaltenen Überbrückungskredite bereits zurückgezahlt. Und Bründl ist wieder zuversichtlich: „Unser Expansionskurs beruht auf langfristigen Plänen. Die Pandemie war und ist so gesehen nur ein kurzfristiges Ereignis, das durch künftige Anstrengungen bald wieder kompensiert sein sollte. Natürlich waren wir über den Zeitpunkt des Auftretens der Krise nicht erfreut. Für unser Team ist es aber eine sportliche Herausforderung, diese Delle ehestmöglich auszubügeln.“

Die drohende Verteuerung der Rohstoffpreise dürfte Starlim jedenfalls weniger Probleme bereiten. Bei Silikon zeichnete sich schon im Jahr 2019 eine Verknappung ab, und das Unternehmen agierte vorausblickend: Starlim hat sich durch mehrjährige Lieferverträge gegen Preiserhöhungen bei Silikon abgesichert.

Die Gesellschaft, die auch mehrere Produktionsstätten im Ausland besitzt, blickt jedenfalls für seine Expansionsziele wieder optimistisch in die Zukunft. Starlim-Boss Bründl: „Das erste halbe Jahr 2020 war bei Gott nicht berauschend, im zweiten Halbjahr konnte vieles wieder ausgeglichen werden. Italien und Marokko konnten im Vergleich zum Vorjahr sogar wachsen, Österreich, Deutschland und Kanada kamen schon wieder nahe an die Vorjahresumsätze heran.“

NEUER DRUCK.  Dass Österreich weltweit bei der Herstellung von 3D-Druckern mitmischt, wissen nur Eingeweihte. Die Technologieführerschaft in diesem Segment geht stark auf das Unternehmen Lithoz zurück. An der TU Wien glückte es Johannes Benedikt und Johannes Homa erstmals, einen dreidimensionalen keramischen Bauteil durch einen Drucker herzustellen. Mit zwei Mitarbeitern gründeten die beiden dann 2011 Lithoz als Start-up in Wien. Heute beschäftigt das Unternehmen bereits fast 100 Mitarbeiter, hat Standorte in Troy im Bundesstaat New York und eröffnete gerade eine neue Niederlassung in Shanghai. Gedruckt werden Knochen­implantate aus Keramik, die beispielsweise bei Operationen eingesetzt werden.

Von der europäischen Weltraum-Organisation ESA erhielt Lithoz den Auftrag, einen Drucker zu entwickeln, der – zunächst noch mit künstlichem Mondstaub – in Zukunft einmal auf dem Mond Bauteile aus echtem Staub des Erdtrabanten herstellen kann, ohne sie aufwendig dorthin transportieren zum müssen. Die Mission wurde laut Lithoz-Gründer Homa erfolgreich durchgeführt: „Das war für uns natürlich primär ein Forschungsprojekt, aber die Herstellung von Bauteilen aus Mondstaub wird dadurch prinzipiell möglich.“

Die Coronakrise bekamen die Tech­Experten nur zu Beginn zu spüren, als einige ihrer Unternehmenskunden begannen, Investitionen zu verschieben. Homa: „Im März 2020 haben wir blitzschnell reagiert und nur mehr den Minimalbetrieb am Laufen gehalten. Unsere Kunden haben zwar weiterhin Material bestellt, aber ansonsten war aus unserer Warte die ganze Welt in einer Schockstarre. Neben einem Corona-Kredit und der Kurzarbeitsunterstützung haben wir keine weiteren Krisenhilfen in Anspruch genommen. Diese beiden Instrumente waren aber sehr wichtig, da es sonst extrem schwierig für uns geworden wäre.“

Schon im zweiten Lockdown stellte sich die Situation ganz anders dar. Das 3D-Druck-Unternehmen brummte wieder. Die Unterbrechungen der Lieferketten spielte Lithoz in die Hände: Die Industrie hat festgestellt, dass 3D-Druck in der Lage ist, schnell und unkompliziert Bauteile bzw. Ersatzteile unabhängig vom Standort oder Lieferanten zur Verfügung zu stellen, wie Homa erklärt: „In der klassischen keramischen Fertigung ist es oft so, dass der Lieferant ein Werkzeug, etwa eine Spritzgussform hat, und er dann der einzige ist, der auch das notwendige Ersatzteil produzieren kann. Da 3D-Druck aber werkzeuglos funktioniert, kann hier unabhängig vom Lieferanten und natürlich auch vom Standort produziert werden.“

Lithoz hat aus diesem Grund, auch wenn die Ausläufer der Krise noch spürbar sind, ein intensives Investitionsprogramm gestartet. Pro Monat werden zwei bis drei neue Mitarbeiter aufgenommen. Im Mai wurde ein neuer Produktionsstandort in Wien in Betrieb genommen.

Lithoz-Gründer Homa ist vor allem wieder extrem zuversichtlich für die Zukunft: „Es ist nach wie vor schwierig, weil wir nur sehr mühsam oder auch gar nicht zu unseren Kunden, die auf der ganzen Welt zu Hause sind, reisen können und daher die Verkäufe noch nicht planbar sind. Doch der 3D-Druck hat sicherlich durch die Pandemie an Aufmerksamkeit dazugewonnen. Wir haben uns beschlossen, aus der Krise heraus zu investieren, damit wir mit voller Kraft fahren können, wenn sich alles wieder normalisiert.


Der beste Weg zur Investitionsförderung

Wie die Oberbank innovativen Unternehmen durch den Förderdschungel führt und zu öffentlichen Mitteln für ihre Projekte verhilft.


Die Förderlandschaft in Österreich ist zum Teil sehr unüber­sichtlich. Für Unternehmer ist es oft nicht leicht, das richtige Instrument für das jeweilige Projekt zu finden. Die Vielfalt an Förderungen macht es oft schwer, den nötigen Überblick zu haben – Gelder werden aus diesem Grund oft liegen gelassen. Viele Unternehmen stellen sich die Frage: Ist meine Investition oder Innovation nun förderbar oder nicht?

Die Oberbank verfügt über langjährige Erfahrung und ist eine der führenden Förderberater in Österreich. Als zertifizierte Treuhandbank hat sie die Möglichkeit, Unternehmen durch den gesamten Prozess zu begleiten. Das unterscheidet sie von vielen anderen Beraten in diesem Bereich. Gerade im Bereich von Forschung, Entwicklung und Innovation herrscht nach der Erfahrung der Oberbank bei Unternehmern oft die Meinung, dass für diese Investitionen nichts zu kriegen ist. Dem ist jedoch häufig nicht so. Denn nicht nur für die absoluten Hightech-Forschungsprojekte sind finanzielle Unterstützungen möglich, auch laufende Innovationen – also das Verbessern von Produkten und Technologien – kann gefördert werden.

Der Aufwand, einen Antrag auszufüllen und ihn einzureichen, schreckt manche Unternehmen ebenfalls ab. Auch wenn die Einreichung manchmal mühsam ist, zahlt sich das Ergebnis meist aus, wenn es eine finanzielle Unterstützung, eine Haftungsübernahme oder einen Kredit bringt.

Die Oberbank-Spezialisten haben entsprechende Tools dafür entwickelt, mit denen sich der Aufwand für die Einreichung in Grenzen hält. Und sie können für jedes Projekt sämtliche Fördervarianten durchspielen. Oft benötigen Investitionen einen passenden Fördermix. Manchmal ist ein Kredit alleine nicht die richtige Unterstützung. Ein Mix aus Haftungsübernahmen, Bar­zuschüssen und einem Darlehen kann oft den entscheidenden Vorteil bringen. Gemeinsam mit dem Unternehmen stellen die Berater die optimale Variante zusammen und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.



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